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Ratgeber:

Maulwurf im Garten – Tipps und Tricks gegen ungebetene Gäste

Ein Maulwurf im Garten spricht für eine hochwertige Bodenqualität. Dennoch möchten ihn die meisten Gartenbesitzer lieber heute als morgen wieder loswerden.

Ein Maulwurf buddelt sich aus der Erde frei.

Der Maulwurf ist extrem Geräusch empfindlich, mit dem Wissen kann man ihm Beine machen. Bild: © fotolia.de

So niedlich der kleine unterirdische Erdenbewohner auch aussehen mag- im heimischen Garten ist der Maulwurf eher unwillkommen. Eigentlich komisch, wo er doch unzählige Schädlinge wie Engerlinge und Drahtwürmer vertilgt, Schnecken frisst und den Boden schön auflockert. Gerade Letzteres stößt jedoch bei vielen Gartenbesitzern auf eine enorme Missbilligung, denn Maulwurfs Gräbereien enden immer mit einem störenden Hügel. An sich wäre das kein Problem, würde dieser nicht gerade schön mittig auf der Rasenfläche oder gar im geliebten Gemüsebeet auftreten. Weiteres Problem stellt die unbändige Grabeslust des kleinen Tierchens dar. Mit einem Hügel gibt sich das fast erblindete Kerlchen nämlich nicht zufrieden- meist folgen gleich drei, vier oder noch mehr Hügel. Kein Wunder also, dass der Maulwurf mit all seinen kleinen Ticks gerade im heimischen Garten nicht erwünscht ist. Wie Sie diesen tatkräftigen kleinen Kerl am einfachsten loswerden können, verraten Ihnen die folgenden Tipps:

Tipp 1: Zerren Sie an seinen Nerven

Maulwürfe sind überaus Geräusch empfindlich. Deshalb sollten Sie diese kleine Information nutzen und den Störenfried mit Lärmkonzerten zur Flucht anregen. Wie wäre es mit dem altbewährten Flaschentrick? Nehmen Sie eine leere Flasche zur Hand und entfernen Sie den Boden. Nun stecken Sie den Flaschenhals einfach in das Erdreich. Sobald der Wind durch die große Öffnung in die Flasche gelangt, fühlt sich der Maulwurf von lauten Tönen gequält, die ihn schnell zum Rückzug bewegen. Einen ähnlichen Effekt erzeugen Sie mit Hammerschlägen. Hierfür benötigen Sie ein paar Eisenstangen, welche tief in den Boden gesteckt werden sollen. Wenn Sie nun kräftig mit einem Hammer auf diese Stangen schlagen, so empfindet der Maulwurf auch dieses als unerträglich und verschwindet sofort. Sollten Sie gerade keinen Hammer zur Hand haben, so können Sie die Eisenstangen auch zu, für Maulwürfe nervtötende, Windspiele umfunktionieren. Einfach ein paar leere Dosen mittels Bindfäden am oberen Ende der Eisenstangen befestigen und die Stangen tief in die Erde stecken. Mit auftretendem Wind schlägt das Blech gegen die Stange und erzeugt laute maulwurfvertreibende Töne.

Tipp 2: Zwicken Sie ihm gehörig in die Nase

Maulwürfe besitzen eine ebenso empfindliche Nase. Starke Gerüche, wie beispielsweise Knoblauch, Meerrettich oder Fisch sind ihnen so zuwider, dass sie sofort das Weite suchen. Einfach ein paar Knoblauchzehen oder Meerrettich grob zermahlen, mit etwas Wasser vermischen und den Sud in die Maulwurfshügel geben. Etwas einfacher gestaltet sich die Abwehr durch Fisch. Hierfür reicht es bereits, wenn Sie die vom Fisch nicht verwertbaren Fischköpfe in die Maulwurfshügel stecken.

Tipp 3: Mottenkugeln, Menschenhaar und saure Buttermilch

Ferner empfindet des Maulwurfs empfindliches Näschen den Geruch von Mottenkugeln als überaus störend. Haben Sie diese gerade nicht zur Hand, so reicht auch etwas Menschenhaar aus, um den pelzigen Untermieter zu vertreiben. Selbiges Ziel erreichen Sie, wenn Sie Buttermilch in die Hügel und Gänge geben. Der üble Geruch des sauren Milchproduktes zwingt den Maulwurf geradezu seinen Rücktritt anzutreten.

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