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Schwimmbecken und Planschbecken zum aufblasen, Badespass für Jung und Alt

Schwimmbecken und Planschbecken zum aufblasen, Badespass für Jung und Alt Die Temperaturen (Schwimmbecken) schwanken zwischen 37 und über 40 Grad. Deutschland ist ein Backofen. Jetzt ist eine schnelle Abkühlung Gold wert.

Während draußen tägliche Temperaturschwankungen und Hitzewellen uns das Leben schwer machen, ist es für die meisten drinnen im schattigen Haus einfach zu öde. Gerade für Kinder sind die heißen Sommermonate ein passender Zeitpunkt, um ihre Freizeit am Baggersee oder im Schwimmbad zu verbringen.

Was aber wenn kein Baggersee in der Nähe ist? Oder das Gewässer nicht zum Baden freigegeben ist? Jeden Tag ins Freibad zu gehen, belastet den Geldbeutel der Großen wie Kleinen gleichermaßen.

Aufblasbare Planschbecken

Wer keinen eigenen Pool im Garten hat (oder zumindest jemanden kennt, der einen hat), kann stattdessen ein aufblasbares Miniplanschbecken aufstellen. Dazu braucht man noch nicht einmal einen Garten. Viele Großstadthäuser haben einen Hinterhof, dort lässt sich ein Planschbecken genausogut platzieren wie im eigenen Garten.

Planschbecken werden in den unterschiedlichsten Größen angeboten, von einem bis zu dreieinhalb Metern Durchmesser mit einem maximalen Fassungsvermögen von 10.000 Litern Wasser. Da ist für die ganze Familie Platz. Die Formen- und Farbenvielfalt lässt keine Wünsche offen.

Vorsicht vor Gift im Kunststoffbecken

Leider sind erst seit 2007 verschiedene Weichmacher (Phthalate) verboten, mit denen die Folien behandelt werden, um den hohen Belastungen des Wasserdrucks standhalten zu können. Diese Weichmacher können sich jedoch gerade bei großer Hitze aus dem Material lösen und im Wasser anreichern. Schluckt man dann aus Versehen von dem Wasser, gelangen die Giftstoffe auf diesem Weg in den Körper.

Außer den Phthalaten werden auch andere Chemikalien in der Produktion von Planschbecken eingesetzt, beispielsweise zinnorganische Verbindungen. Diese sollen den Kunststoff hitzestabil machen und die Farbigkeit erhalten. Sonst würden die bunten Becken in der Sonne schon bald verblassen.

Seit Beginn des Jahres 2007 sind in der EU einige der bislang eingesetzten Weichmacher verboten, wer also ein Planschbecken kaufen möchte, sollte sich nach dem Herstellungsdatum erkundigen und fragen, ob der Lieferant garantiert, dass die entsprechenden Phthalate bereits nicht mehr eingesetzt werden.

Hygiene

Wer an kleinen Tümpeln oder Seen vorbeikommt die keinen eigenen Wasserzufluss und Abfluss haben, kann dort sehr eindrücklich sehen, was mit stehenden Gewässern passiert. Schnell tummeln sich dort alle Arten von Getier und Grünzeug.

Dasselbe gilt auch für Planschbecken. Wenn das Becken mehrere Tage lang voller Wasser in der Sonne steht ,bilden sich im Wasser eine Vielzahl von Bakterien. Stehende Gewässer sind der ideale Nährboden für Keime und Erreger. Selbst wenn die Kinder sehr vorsichtig sind und versuchen, keinen Dreck mit ins Becken zu bringen, vermeiden lässt es sich doch nicht.

Wenn sie dann beim Planschen versehentlich Wasser schlucken, können unangenehme Erkrankungen mit Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen die Folge sein. Auch Pilzinfektionen können auf diesem Wege schnell übertragen werden. Das Beste ist daher, das Wasser aller spätestens alle zwei Tage zu wechseln und das Planschbecken gründlich zu reinigen. Wenn man das aufgeblasene Becken mit einem in Desinfektionsmittel getränkten Tuch auswischt, kann man das Risiko weitgehend einschränken. Wer möglichst risikofreien Badespaß haben möchte, sollte jedoch vielleicht doch besser die lokalen Freibäder oder einen Badesee aufsuchen.

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