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Wühlmäuse im Garten – Was kann ich tun?

Eine Wühlmaus im Garten Wühlmäuse gehören eindeutig zu den intelligentesten Tieren auf der Welt. Sonst wären sie schon längst ausgestorben. Denn kaum ein Tier verfolgt der Gartenbesitzer unbarmherziger. Wen wundert‘s – die kleinen Wühler machen sich über die saftigen Wurzeln von kostbaren Rosen und schönen Obstbäumen her, unterminieren den gesamten Garten und verwandeln ihn in Null-Komma-Nichts in etwas, was mit mitteleuropäischen Vorstellungen eines schönen Gartens garantiert nichts mehr zu tun hat.

Wie kann man den Wühlmäusen das Buddeln und Mampfen, das Wühlen, Schmatzen und Schmausen verleiden, ohne anschließend selbst vergiftet dahinzusiechen oder den Garten zubetonieren zu müssen, damit sich die Katzen, Kinder oder Enkel nicht verseuchen? Kein Trick scheint stets und ständig zu wirken, aber die folgenden Tipps haben in manchen Regionen vielen Gartenfreunden das Leben erleichtert.

Wurzelkörbe

Wenn Sie neue Rosen, Lilien oder Gehölze pflanzen, schützen Sie die Wurzeln mit Körben. Die gibt’s im Handel zu kaufen, man kann sie aber auch mit Hasendraht selbst basteln. Seerosenkörbe eignen sich z.B. für Zwiebelpflanzen.

Stinktier-Prinzip

Die Mausefalle hilft in jedem Fall Wühlmäuse haben empfindliche Nasen, manche Pflanzen und deren unmittelbare Umgebung scheinen sie zu meiden, weil sie fürchterlich stinken (für Mausenasen). Garantiert helfen sie allerdings nicht – vielleicht hat manche Maus ja auch mal einen Schnupfen und riecht nichts.

Vielfach bewährt haben sich: Kreuzblättrige oder Zypressen-Wolfsmilch, Knoblauch, Zwiebel, Kaiserkrone, Hundszunge, Steinklee und Ochsenzunge.

Was die Wühlmäuse auch eher verschmähen sind Narzissen, Pfingstrosen, Phlox, Schwarze Johannisbeere und Holunder.

Wenn Hund oder Katze Haaren oder Sie selbst beim Friseur sind, sammeln Sie die Haare ein und stopfen Sie die Löcher der Mäuse damit voll – fangen Sie in der Gartenmitte an und arbeiten Sie sich in Kreisen nach außen (am besten Richtung Feld, nicht Richtung Nachbar…). Stark riechender Fichtentee in größeren Mengen beduftet und überschwemmt die Mausegänge zusätzlich.

Kindergebrüll

Wenn Sie Kindern Spaß, den Wühlmäusen aber das Leben schwer machen wollen, beschaffen Sie Kunststoffröhren mit 2-3 cm Durchmesser. Die dürfen die Kinder in die Gänge stecken und nach Herzenslust hineinrufen, -brüllen und –pfeifen. Das ertragen die Mausohren nur schwer.

Feinde fördern

Greifvögel und Mauswiesel zählen Wühlmäuse zu ihrem Leibgericht – stellen Sie den Vögeln Sitzstangen auf (im Forstamt berät man Sie sicher) und Stein- oder Holzhaufen für die Wiesel, wenn Sie nah am Stadtrand oder in ländlicher Umgebung wohnen.

Zuckerbrot und Peitsche

In manchen Gegenden (leider nicht überall) gehört Topinambur offenbar zu den Lieblingsspeisen von Wühlmäusen. Wenn es in der Nähe zum eigenen Garten freies Feld oder offene Straßenränder gibt, lohnt es vielleicht, dort als Lockspeise Topinambur anzupflanzen und mit Vertreibungsmethoden im eigenen Garten zu koppeln.

Fallen

Wenn man die kleinen Wühler wirklich töten will, sind Fallen tatsächlich umweltfreundlicher und sicherer als alle anderen Methoden. Außerdem sieht man gleich, ob man eine Wühlmaus erwischt hat oder nicht.

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