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Stressabbau:

Autogenes Training – befreien Sie Ihren Körper und Geist von Stress

Autogenes Training ist eine erfolgreiche Methode zur Selbstentspannung. Durch verschiedene Übungen kann Stress abgebaut und der Körper entspannt werden.

Autogenes Training befreit den Körper von Stress.

Autogenes Traning befreit von Stress und bringt Entspannung für Körper und Geist. Bild: © fotolia.de

Stress und Hektik sind im heutigen Alltag kaum mehr wegzudenken. Daher ist die Schaffung von persönlichen Ruhe- und Erholungsphasen besonders wichtig. Ein gutes Buch lesen ist eine Möglichkeit der Entspannung. Körper und Geist durch autogenes Training von Stress befreien und das vegetative Nervensystem entspannen ist eine andere Variante. Doch was versteckt sich hinter diesem Begriff und wie können Sie diese Entspannungstechnik anwenden?

Was bedeutet autogenes Training?

Diese, heutzutage in Deutschland wohl bekannteste Entspannungstechnik wurde in den zwanziger Jahren von einem Berliner Nervenarzt entwickelt. Die Grundtechnik ist relativ einfach und sogar von Kindern ab dem achten bis zehnten Lebensjahr erlernbar. Autogenes Training ist eine Methode zur konzentrativen Selbstentspannung, hierbei wird zwischen der Grund- und Oberstufe entschieden.

Wie funktioniert es?

Sie möchten Ihrer psychischen und physischen Entspannung mittels autogenem Training auf die Sprünge helfen? Was ist zu beachten? Die Grundstufe besteht aus sechs verschiedenen Übungen, die erlernt und geübt werden müssen. Das Erlernen der Übungen sollte ausschließlich unter der Leitung eines erfahrenen Arztes passieren. Vielerorts werden Gruppenkurse mit fachkundiger Betreuung abgehalten, in welchen Sie mit der richtigen Technik vertraut gemacht werden.

In der Grundstufe beschäftigen Sie sich mit der Beeinflussung körperlicher Vorgänge. Dabei liegen Sie ganz entspannt auf dem Rücken, und versuchen, die Konzentration ausschließlich auf den eigenen Körper zu lenken. Grundsätzlich kann in jeder Haltung trainiert werden, in welcher die Muskeln vollkommen entspannt werden, für Anfänger ist die Rückenlage am einfachsten. Jeder Übungsteilnehmer hat eigene Formeln und Sätze, mit denen er sich während der einzelnen Grundübungen beeinflusst und motiviert. Besonders wichtig ist, dass Sie Ihre Formeln im Gedanken aussprechen.  Konzentrieren Sie sich auf diese formelhaften Vorstellungen und sagen Sie sich diese konzentriert mehrere Male im Geiste vor.

Welche Übungen zählen zu den Grundübungen?

Die „Schwereübung“ dient dazu, die eigene Konzentration auf ein bestimmtes Körperteil zu lenken, z.B. auf einen Arm oder ein Bein. Eine mögliche Formel hierfür: Mein Arm ist ganz schwer. Mit etwas Übung kann die Schwere auch auf den gesamten Körper ausgedehnt werden. Ähnlich dazu verläuft die „Wärmeübung“. Zunächst wird suggeriert, dass sich ein bestimmtes Körperteil ganz warm anfühlt, eine Verbreitung wohltuender Wärme über den ganzen Körper ist auch hier – für Fortgeschrittene – möglich.

Die „Atemübung“ könnten Sie z.B. mit folgender Formel in Angriff nehmen: Mein Atem ist ganz ruhig. Bei der „Bauchübung“ richten Sie die Konzentration auf den Oberbauch, dadurch wird in diesen Bereich Wärme geleitet. Durch Konzentration auf den Takt des eigenen Herzens wird der Herzschlag bei der „Herzübung“ gleichmäßig und ruhig. Last but not least die „Stirnübung“, eine möglich Formulierung wäre hier: Mein Kopf ist leicht.

Nach einiger Zeit intensiver Konzentration empfinden Sie diese Gefühle tatsächlich – der Körper reagiert. Mit einer Stunde üben müssen Sie rechnen und auch in diesem Fall liegt der Erfolg in der Regelmäßigkeit. Für Fortgeschrittene empfiehlt sich die „Oberstufe“. In dieser Phase des autogenen Trainings kommen Bilder und selbst gewählte Situationen zum Einsatz.

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Beiträge und Artikel die mit der Bezeichnung "Redaktion" gekennzeichnet sind, werden in aller Regel durch die Mitglieder der Redaktion veröffentlicht. Das sind unter anderem: Mikela Steinberger, Michael Wolfskeil, Stephan Lenz, Angelika Lensen, Frank M. Wagner und Manuela Käselau. Auch Artikel von Autoren deren Name nicht genannt werden soll, werden unter diesem Label publiziert. Darunter sind einige erfolgreiche Buchautoren.

Ein Kommentar

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich finde es prima, dass Sie auf das klassische AT aufmerksam machen. Mit AT kann man aber wesentlich mehr bewirken, als allgemein bekannt ist. „Swiss National Scienc Fondation“ hatte wegen meines Buches „Der 8.Tag, AT und mehr“ veranlasst, dass ich in 2007 zum „2nd World Congress on Universal Logic“ nach Xi’an, China, geladen wurde, um zu referieren. Falls Sie mehr über AT erfahren möchten, als Ihr Artikel berichtet, maile ich Ihnen dieses Buch als PDF kostenlos zu.
    Freundliche Grüsse, Walter Moser