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Der plötzliche Kindstod – Der Albtraum aller Eltern

Kindstod: Eine Beerdigung von einem Kind Wenn ein Kind plötzlich aus dem Leben gerissen wird, ist das für die betroffenen Eltern wohl der schmerzlichste Verlust in ihrem Leben. Der plötzliche Kindstod, auch als Krippentod oder SIDS (Sudden Infant Death Syndrome) bekannt, ist der unerwartete Tod eines Kindes zwischen dem ersten und zwölften Lebensmonat. Trotz fortgeschrittener Medizin zählt der plötzliche Kindstod in Europa immer noch zu den häufigsten Todesursachen im Kleinkindalter, wobei 50-90% der Fälle durch Vorsorgemaßnahmen verhindert werden könnten. Die Frage, die sich bestimmt alle besorgten Eltern stellen: Wie kann ich mein Kind vor SIDS schützen?

Was sind die Auslöser von SIDS?

Der plötzliche Kindstod stellt Forscher und Pathologen vor ein Rätsel. Mediziner gehen davon aus, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Man geht von angeborenen Funktionsstörungen der lebenswichtigen Mechanismen aus. Ein Aussetzen der Atmung, eine Herzrhythmus-Störung oder eine fehlende oder unzureichende Temperaturregulation zählten lange Zeit zu den häufigsten Ursachen von SIDS. So viele unterschiedliche Meinungen es auch zu diesem Thema geben mag, in einem sind sich die Forscher einig: Babys, die während dem Schlafen am Bauch liegen, sind häufiger von SIDS betroffen. Dafür haben die Forscher folgende Erklärung: Baby-Matratzen bestehen aus phosphor-, antimon- und arsenhaltige Substanzen, in denen ein Hauspilz giftige Gase freisetzt. Der Pilz breitet sich im feuchten Milieu besonders gut aus. Für Babys unter 1 Jahr können diese Gifte zu Herzstillstand und Atemlähmung führen.

Risikofaktoren vermindern

Baby beim schlafen Sorgen Sie dafür, dass das Baby beim Zubettgehen immer in die Rückenlage gebracht wird. Auf zu weiche Matratzen, Fälle, Polster und Stofftiere sollte im Bettchen verzichtet werden. In jüngster Vergangenheit wurden Matratzenhüllen entwickelt, die eine gasdichte Folie besitzen und so die Gase von gesundheitsschädigenden Pilzen in den Matratzen vom Baby fern halten. Ferner sollte auf ein gutes Raumklima im Babyzimmer geachtet werden. Die optimale Schlaftemperatur liegt zwischen 17 bis 20° Celsius. Eine Schlafdecke sollte eher durch einen Schlafsack ersetzt werden, da so eine Erstickungsgefahr unter der Decke verhindert werden kann. Studien haben außerdem gezeigt, dass Babys, die gestillt werden, weniger an SIDS sterben. Es sollte auch unbedingt darauf geachtet werden, dass wenigstens das Babyzimmer zur rauchfreien Zone erklärt wird!

Fazit

Der plötzliche Verlust des Babys ist unumstritten ein traumatisches Erlebnis für Eltern und viele haben noch nach Jahren mit diesem tragischen Verlust zu kämpfen. Zum Glück konnte man die Sterberate von Babys in letzter Zeit aufgrund neuester Erkenntnisse um einiges reduzieren. Wenn man sich an einige dieser Ratschläge hält, kann das sowohl zum eigenen, vor allem aber zum ruhigen und gesunden Schlafs des Sprösslings beitragen.

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