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Saftfasten:

Saft Diät – Trink Dich schlank mit Gemüse- und Obstsäften

Die Saft Diät gehört zu den Mono-Diäten, bei der man Flüssignahrung wie Gemüse- und Obstsäfte trinkt. Kann man mit Saft gegen Speck ankämpfen?

Frische Obst- und Gemüsesäfte sollen dabei helfen, mit der Saft Diät abzunehmen

Saft Diät – Abnehmen mit frisch gepressten Gemüse- und Obstsäften. Bild: © fotolia.de

Wer sehr schnell sehr viele Pfunde loswerden muss, könnte auf die Idee einer Nulldiät verfallen. Doch dieser absolute Verzicht auf jedwede Nahrungsaufnahme ist für den Organismus so belastend, dass er nicht ohne ärztliche Überwachung vonstattengehen sollte. Etwas besser steht man sich da schon, wenn man sich wenigstens ab und dann ein paar nährstoffhaltige Getränke gönnt. Die aus diesem Gedanken resultierende Kreuzung aus konsequenter Nahrungsverweigerung und Fastenkur ist als Saft Diät bekanntgeworden. Dabei ist die Saft Diät, wie der Name schon sagt, eher ein strenger Trinkplan (Saftfasten) als eine normale Reduktionsdiät. Doch ist dieser radikale Frontalangriff auf die Fettpolster wirklich jedem zu empfehlen?

Saft Diät – Viel trinken, nichts mehr kauen

Hätte die Natur es so gewollt, dass der Mensch keine feste Nahrung aufnehmen soll, dann hätte sie ihm kein Gebiss geschenkt. Insoweit muss man bei der Saft Diät sehr energisch gegen die evidenten Absichten und das kauende Erbe der menschlichen Evolution verstoßen. Doch was tut man nicht alles für das neue Erschlanken? Immerhin sind bei der Saft Diät ja auch Flüssigkeiten erlaubt, von der strenge Wasserfaster nur magenknurrend träumen können. Da gibt es nämlich, zusätzlich zu Kräutertee und Kraneberger, solche Leckerchen wie frisch gepresste Säfte und klare Gemüse- und Fleischbrühe. Alles in figurbetonten Maßen versteht sich. Bei so viel gehaltvoller Flüssigkeitszufuhr besteht wahrlich kein physiologischer Grund mehr dafür, sich noch zusätzlich Wasser im Munde zusammenlaufen zu lassen.

Wenn man schon nichts isst, dann sollte man wenigstens bei der Flüssignahrung auf allerhöchste Qualität achten. Das bedeutet: Frisches Obst zuhause selbst auspressen, um den gesunden vitaminhaltigen Trunk unmittelbar “ab Frucht” genießen zu können. Allenfalls kann man noch auf hochwertige Direktsäfte aus den Kühlregalen von gut sortierten Supermärkten oder Reformhäusern zurückgreifen. Ähnlich hohe Standards müssen bei den Gemüse- und Fleischbrühen angelegt werden. Auch hier gilt: Nur die besten Zutaten kommen in den heimischen Topf, auch wenn diese später nach dem Abseihen der klaren Brühe (denn nur diese darf getrunken werden!) im Sieb zurückbleiben müssen.

Die Saft Diät ist nicht für jeden geeignet

Auch wenn die Saft Diät nicht gar so grausam wie eine strenge Wasserfastenkur daherkommt, ist sie ein gesundheitlich höchst bedenklicher Einschnitt in ein normales Ernährungsverhalten, der nicht länger als ein paar wenige Tage erfolgen sollte. Das können sich nur solche Menschen in Zeiten höchsten Bademoden-Alarms erlauben, die ansonsten kerngesund sind. Wer jedoch zuckerkrank ist, Herzprobleme oder ein schwaches Immunsystem hat, der sollte sämtliche Finger von der Saft Diät lassen.

Das eine Saft Diät nicht ganz ungefährlich ist, zeigt der tragische Tod von Peaches Geldof. Die Tochter von Musiklegende Bob Geldof. Peaches Geldof hatte offenbar mithilfe einer Saftdiät im Jahr 2011 radikal abgenommen. Zwar sind die genauen Umstände ihres Todes noch ungeklärt, aber vieles deutet auf Mangelerscheinungen als Folge der Radikaldiät hin.

Manche mögen ja das Essen als eine dumme Angewohnheit betrachten, die man gleich wohl sein lassen könnte. Wer weiß? Vielleicht hat Jasmuheen mit ihrem Konzept der Lichtnahrung ja doch Recht. Doch ehe das nicht wissenschaftlich erschöpfend geklärt ist, sollte man sich lieber an eine gesunde und bewusste Ernährung gewöhnen, anstatt temporär zum mangelversorgten Saftsack zu mutieren.

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  • Mara Lehner

    Ich hab selbst 3 Wochen eine Saftdiät getestet und kann es wirklich nur weiterempfehlen. Zuhause habe ich einen tollen Entsafter – funktioniert wirklich schnell und ist einfach zu reinigen – und die Kreation neuer Saftvarianten macht wirklich Spaß.

    Vormittags: Obstsäfte
    Nachmittags: Gemüsesäfte (weniger Kohlenhydrate)
    Abends: frisch zubereitete Gemüsebrühe

    mind. 3 Liter Wasser trinken
    dazu noch 0,5l Matetee

    3 Wochen:
    Ergebnis => von 71kg auf 63 kg

    Bis jetzt konnte ich das Gewicht halten!!

    • marion stieb

      hi mara,
      würde gerne wissen, wie viel saft du pro tag getrunken hast.
      ich heirate in 14 tagen und will noch mal schnell ein paar kilos verlieren.
      würde mich freuen, wenn du dich mal melden würdest…
      marions.blumenwerkstatt@yahoo.de
      danke und lieben gruß
      marion

  • Tina

    Hat jemand Rezepte für Diätsäfte?
    Würde mich freuen
    Tina.Greiner1@gmx.de

    Grüße