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Die Frühjahrsmüdigkeit macht träge und schlapp!

Frühjahrsmüdigkeit - Abgeschlagen und Müde am Arbeitsplatz

Jedes Jahr, (Frühjahrsmüdigkeit) wenn die Blumen blühen und die Bäume ausschlagen, klagt ein großer Teil der Menschen über Müdigkeit und mangelnden Antrieb. Die Diagnose dazu stellen sich die meisten dann auch gleich selbst: Frühjahrsmüdigkeit. Dabei sind sich die Ärzte gar nicht klar darüber, was mit diesem laienhaften Begriff überhaupt gemeint ist. Warum werden wir Menschen schlapp und energielos, während rundherum alles zu neuem Leben erwacht?

Diese Trägheit kann allerdings mehrere Ursachen haben:

  • Der Motor Mensch läuft im falschen Gang
  • Die innere Uhr geht nach
  • Die Versorgung mit Treibstoff ist nicht ausreichend
  • Das Wetter spielt verrückt

Möglicherweise veranlassen die schlechten Lichtverhältnisse während der Wintermonate den Körper dazu, auf Sparflamme zu schalten. Dies könnte ein in unserem inneren Programm unauslöschliches Überbleibsel des Winterschlafes sein, den unsere tierischen Urahnen einst hielten. Wenn die Tage dann länger werden, muss ein Umstellungsprozess von Ruhe auf Aktivität in Gang gesetzt werden. Das wiederum belastet den Kreislauf und ermüdet. Und genau wenn das alles passiert, werden die Uhren um eine Stunde vorgedreht – Sommerzeit. Diese Zeitverschiebung ist zwar nicht so gravierend, aber bei vielen Menschen dauert es wieder einige Tage, bis sie sich an die neuen Schlafens- und Aufstehzeiten gewöhnt haben.

Auch Vitaminmangel ist eine mögliche Ursache für die Antriebslosigkeit im Frühjahr. Dabei sind Vitamine gerade jetzt besonders wichtig.

Vitamin B 1: für die nötige Spannkraft; ein Mangel führt zu chronischer Müdigkeit und Konzentrationsschwäche; viel Vitamin B 1 steckt in Sonnenblumenkernen, Weizenkeimen und Schweinefleisch.

Vitamin C: hilft gegen Schlappheit; stärkt das Immunsystem; Zitrusfrüchte, Blumenkohl, Spargel und Petersilie versorgen mit ausreichend Vitamin C.

Vitamin E: stärkt gemeinsam mit Vitamin C das Immunsystem und kurbelt den Muskelstoffwechsel an.

Viel Obst und Gemüse gegen die Frühjahrsmüdigkeit Eine ausgewogene Ernährung, sowie Obst und Gemüse auf dem täglichen Speiseplan dürfen auf keinen Fall fehlen.

Vor allem bei Frauen kann ein Eisenmangel zu Abgeschlagenheit führen. Eisen ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und kann vom Körper nur dann aufgenommen werden, wenn auch genug Vitamin C vorhanden ist.
 
Wer allerdings nicht nur im Frühjahr müde ist, sondern sich immer antriebslos fühlt, sollte lieber einen Gesundheits-Check beim Arzt durchführen lassen, um den Grund für das Dauertief herauszufinden. Die dauernde Mattigkeit könnte das Symptom einer versteckten Depression sein. Länger anhaltende Müdigkeit mit gleichzeitigem Gewichtsverlust und Leistungsabfall ist möglicherweise ein Warmsignal für eine ernsthafte Erkrankung.

So werden sie frühlingsmunter

  • Schlafen Sie ausreichend, aber nicht zuviel, sonst kommt ein ohnehin gebremster Kreislauf überhaupt nicht mehr in Schwung.
  • Rennen Sie der Schlappheit davon. Wenn die Tage wieder länger werden und uns die ersten Sonnenstrahlen wärmen, ist die beste Zeit mit einem Ausdauertraining im Freien, wie etwa Laufen, Walken oder Radfahren zu beginnen. Es macht nicht nur fit, sondern auch munter und leistungsfähiger.
  • Wischen Sie die Müdigkeit weg. Ein gründlicher Frühjahrsputz in Haus, Garten und Auto wirken Wunder. Sie werden nicht nur den angesammelten Staub, sondern auch Ihre Trägheit los.
  • Essen Sie leicht, da jedem nach einer üppigen Mahlzeit mit fettem Fleisch und dicken Soßen die bleierne Müdigkeit überkommt.
  • Tanken Sie Treibstoff. Probieren Sie es doch einmal mit einem Glas Karottensaft mit ein paar Tropfen Weizenkeimöl. Es belebt und gibt Kraft.

Mit etwas Motivation und gutem Willen sollte es doch jedem möglich sein, vom Winterschlaf nicht in die Frühjahrsmüdigkeit zu verfallen, sondern frühjahrsmunter zu werden.

Hurra! Hurra! Der Frühling ist doch da!

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  • Da gibt es ein gutes Mittel: Kürzer treten, ausschlafen, dann rausgehen und den Frühling genießen.

    Warum zum Henker zielen eigentlich immer alle Gesundheitstipps darauf ab, die berufliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, egal, was man sich auf die Länge gesehen damit antut?