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Gesunde Ernährung in den Wechseljahren

Ernährung in den Wechseljahren Mit den Wechseljahren beginnt unabänderlich ein neuer Lebensabschnitt, mit dem sich manche Frau anfangs nur widerwillig anfreunden kann. Um die Begleiterscheinungen abzumildern, ist eine gesunde Ernährung das A und O.

Symptome der Wechseljahre

Ein sinkender Östrogenspiegel zieht Stimmungsschwankungen, Schweißausbrüchen und anderen störenden Begleiterscheinungen nach sich. Das schwindende Muskelgewebe führt dazu, dass die Frauen bei gleichbleibender Nahrungszufuhr zwangsläufig zunehmen, während der Knochenschwund mit steigendem Alter zu einer erhöhten Anfälligkeit für Knochenbrüche führen kann. Zudem verliert das Bindegewebe an Elastizität und die Haut wird trockener.

Das sind natürlich Aussichten die nicht gerade dazu beitragen, den Wechseljahren mit überschäumender Freude entgegenzusehen. Doch die Frauen sind diesem körperlichen Umbruch nicht hilflos ausgeliefert. Mit ein paar gezielten Verhaltensänderungen, die besonders die Ernährung betreffen, verlieren die Wechseljahre ihren Schrecken.

Mit der richtigen Ernährung gesund und fit durch die Wechseljahre

Mit zunehmendem Alter gewinnt die Qualität der Nahrung eine immer größere Bedeutung. Zudem ist es im Bezug auf das Körpergewicht günstig, lieber bewusst – und somit in Maßen – zu genießen, als wahllos zu konsumieren.

Falls gesunde, ausgewogene Ernährung bisher noch nicht regelmäßiger Bestandteil des Speiseplans war, sollte das jetzt nachgeholt werden. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte in Form von Brot, Nudeln und Reis liefern dem Körper unverzichtbare Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe.

Ein Salat enthält viele Vitamine Ebenso wichtig sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die in fettreichem Fisch wie Lachs oder Makrele, in Nüssen und auch in Speiseölen wie Raps- oder Olivenöl enthalten sind. Um der Osteoporose entgegenzuwirken, ist eine ausreichende Zufuhr von Calcium und Vitamin D besonders wichtig. Während das Calcium die Knochen stärkt, trägt das Vitamin D dazu bei, dass das Calcium vom Körper absorbiert und in die Knochen eingelagert wird. Leber, Pilze oder Fisch sind Lebensmittel, die reich an Vitamin D sind. Gute Calciumlieferanten sind besonders Milch- und Milchprodukte.

Um den Feuchtigkeitsverlust der Haut auszugleichen, ist es wichtig, eine tägliche Trinkmenge von wenigstens anderthalb Litern Flüssigkeit einzuhalten und die Haut auf diese Weise „aufzupolstern“. Geeignete Durstlöscher sind ungesüßte Kräutertees oder Mineralwässer.

Vernachlässigen Sie die Seele nicht

Wechseljahre hin, Gesunde Ernährung her – Sie müssen sich nun nicht zum Gesundheitsapostel entwickeln, der jede Mahlzeit nur noch anhand der Nährwerte seziert und sich jeden Genuss verbietet. Genießen – und wenn dann bitte ohne Reue – ist natürlich auch erlaubt und sogar erwünscht.

Nehmen Sie die Wechseljahre einfach zum Anlass, um das Leben bewusst zu leben und sich das zu gönnen, was Ihrem Körper und Ihrer Seele gut tut. Und während Sie den Tag bei einem Gläschen Rotwein ausklingen lassen, beschließen Sie doch einfach, es von nun an so zu halten, wie der Wein. Dessen Qualität steigt nämlich mit zunehmendem Alter.

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