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Gesundheitsvorsorge:

Selbst gemachte „Shots“ als günstiger Gesundbrunnen

Bitterstoffe halten den Stoffwechsel und Fettverdauung am laufen. Hier ein paar Vorschläge für mehr Vitalität: Kräuter und Grüner Tee Shots.

Bitterstoffe - Gesunder Shot im SchnapsglasWenn es nach Ernährungs- und Gesundheitsberatern ginge, dann müssten wir alle täglich zwei bis drei Tassen grünen Tee trinken und außerdem reichlich wilde Bitterkräuter sowie bitterstoffhaltige Gemüse zu uns nehmen. Leber und Stoffwechsel würden soviel salutogene Unterstützung und Aufmerksamkeit als tagtägliches Ritual gewiss zu schätzen wissen. Aber wer schafft es schon, sich regelmäßig zum Verzehr dieser geschmacklich nur bedingt gewinnenden Gesundmacher zu motivieren? Zum Glück für alle, die mit möglichst geringem Aufwand ein Höchstmaß an Darmglück und Leberfreude realisieren wollen, gibt es eine einfache Methode, sich ganz schnell und unkompliziert das Motto „Bitter macht lustig“ anzueignen. Dazu braucht man lediglich die entsprechenden Kräutlein, heißes Wasser – und nur ein ganz winzig kleines Bisschen Überwindung. Ach ja – und natürlich auch die folgenden Tipps dazu, wie man die Läuse nachhaltig vom Laufen über die Leber abhält.

Ganz konzentriert und perfekt gebündelt: Der „Shot“

Versierte Barmixer verstehen unter dem so genannten „Drink Shot“ einen kleinen alkoholischen Cocktail mit großer Wirkung. „Shot“ bedeutet dabei, dass es lediglich einer geringsten Menge an Getränk bedarf, um die erwünschte volle Wirkung zu erhalten. Dieses ebenso effiziente wie sparsame Prinzip funktioniert natürlich nicht nur an der Bar, sondern auch, und gerne auch ohne Alkohol, zu Hause im Rahmen einer Natur belassenen Gesundheitsvorsorge. Denn ein „Shot“ ist dann nichts anderes als ein deutlich an Volumen reduziertes Getränk, das man mit einem einzigen beherzten Schluck rasch runterkippen kann. Ein folgendes Beispiel soll das nun praxisorientiert verdeutlichen.

Green Tea Shot

Grüner Tee - mit Matcha einen hochkonzentrierten Shot herstellenDesignierte Liebhaber des feinherb bis bitter daherkommenden grünen Tees werden keine Schwierigkeiten damit haben, sich jeden Tag eine ausreichende Menge dieses fernöstlich aromatischen Aufgussgetränks ab Kanne einzuverleiben. Wer allerdings den gewöhnungsbedürftigen Geschmack ganz und gar nicht ausstehen kann, der hat die Möglichkeit, sich die willkommenen Wirkstoffe des grünen Tees per „Shot“ schnell und (fast) schmerzlos zuzuführen. Dazu überbrüht man einfach die Menge an grünem Tee, die man sonst für eine volle Kanne vorsieht, mit jener Menge an heißem Wasser, die in ein türkisches Teeglas passt. Was jetzt entsteht, ist ein typischer „Shot“, also ein geballtes Wirkstoffkonzentrat. Jetzt nur noch auf Trinktemperatur abkühlen lassen, ansetzen, Augen zu, ans Vaterland denken und ganz schnell runterkippen. Fertig! Wer diesen Mut nicht aufbringt, kann den „Green Tea Shot“ auch versteckt in einem kleinen Glas Fruchtsaft am Gaumen vorbeischmuggeln. So oder so kommt der Körper von jetzt auf gleich in den Genuss sämtlicher mit Recht laut gepriesener Vorzüge des grünen Tees. Kleiner Tipp noch dazu: Mit japanischem Matcha (feinst gemahlener grüner Tee) geht das alles noch viel schneller und noch viel eleganter. Deshalb liegen Matcha Shots auch voll im grünen Gesundheitstrend.

Herbal Shot

Was mit grünem Tee hervorragend klappt, kann man natürlich auch mit allen anderen urgesunden Bitterkräutern machen. Dazu muss man sich lediglich die entsprechenden Kräuter in hochreiner Bio-Apothekenqualität besorgen, den Tee wie oben beschrieben ansetzen, und sich das konzentrierte Ergebnis entschlossen und energisch hinter die Binde kippen. Bitterkräuter, die sich in der Gesundheitsvorsorge und in der Pflanzenheilkunde einen guten Namen gemacht haben, sind beispielsweise Wegwarte, Kurkuma, Schwarzdorn, Schwarzkümmel, Artischocke, Schafgarbe, Kapuzinerkresse, Enzian, Tausendgüldenkraut, Löwenzahn, Ingwer, Brunnenkresse, Angelikawurzel, Wacholder, Sonnenhut, Koriander, Anis, Cayenne, Thymian, Bärlauch, Eisenkraut, Lavendel, Petersilie, Süßholz, Wermut und Brennnessel. Um wirklich nur einige wenige namentlich zu benennen.

Fazit

Die gesundheitlichen Vorteile vieler pflanzlicher Bitterstoffe sind medizinisch unumstritten, lukullisch allerdings problematisch. In diesem Spannungsfeld aus dem Wunsch nach guter Gesundheit bei gutem Geschmack kann der Shot eine wirklich dauerhaft praktikable Lösung anbieten. Außerdem weiß man bei selbst angesetzten Shots ganz genau, was tatsächlich drin ist und was nicht drin ist – ein unschätzbarer Vorteil gegenüber vielen sündhaft teuren Fertigprodukten.

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