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Heuschnupfen kann eine echte Plage sein

Allergiker haben Heuschnupfen Rund ein Viertel der Bevölkerung kann sich nur in Ansätzen über den Frühling und den Sommer freuen. Sie sind geplagt vom Heuschnupfen. Mit einigen nützlichen Tipps lässt es sich allerdings deutlich besser mit der Allergie leben. 

Heuschnupfen beeinträchtigt die Lebensqualität

Allergische Erkrankungen, zu denen auch der klassische Heuschnupfen gehört, haben in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Eine solche Allergie ist allerdings nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Heuschnupfen in seinen verschiedenen Ausprägungen kann durchaus die Lebensqualität der Betroffenen deutlich einschränken. In den warmen Monaten des Jahres dominieren Dauerschnupfen und tränende oder juckende Augen den Alltag. Ein wahrer Genuss ist sind die Frühlings- und Sommermonate für die Betroffenen sicher nicht.

Folgeerkrankungen des Heuschnupfens

Heuschnupfen ist oft nur der Anfang. Viele Betroffene entwickeln über Jahre zusätzliche Überempfindlichkeiten gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln wie beispielsweise Kernobst oder Nüsse. Diese Erscheinung wird als sogenannte Kreuzallergie bezeichnet.
 
Heuschnupfenpatienten haben allerdings noch ein ganz anderes Risiko: Sie können mitunter früher oder später an Asthma erkranken. Wird der Heuschnupfen nicht fachgerecht behandelt, so kann diese Erkrankung sehr rasch auf die Bronchien überschlagen.

Die Ursachen bekämpfen

Heuschnupfen eine Pollen Allergie Vorsorge ist immer der richtige Weg. Darum sollte bei Verdacht auf Heuschnupfen umgehend der Hausarzt aufgesucht werden. Er kann spezielle Tests durchführen und damit feststellen, ob und wie stark allergische Reaktionen durch bestimmte Stoffe ausgelöst werden.

Die einzige Möglichkeit, den Heuschnupfen in seinem Ursprung zu behandeln ist die spezifische Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Bei diesem Verfahren werden dem Patienten die allergieauslösenden Stoffe in zunächst kleiner und dann immer höherer Dosis verabreicht. Der Organismus kann sich nun an seinen „Feind“ gewöhnen und reagiert früher oder später nicht mehr allergisch auf ihn.

Um akute Beschwerden zu lindern, gibt es in der Apotheke zahlreiche gute Präparate.

Was kann man noch tun?

Natürlich kann man die Belastung durch Staub und Pollen im Alltag auch reduzieren. So sollten Allergiker täglich staubsaugen, vor den Fenstern Pollenschutzgitter anbringen und einen Pollenfilter im Auto nachrüsten. Nachts sollte bei geschlossenem Fenster geschlafen werden. Die Kleidung sollte möglichst täglich gewechselt werden und darf auf keinen Fall ins Schlafzimmer mitgenommen werden.
 
Pollenträger sind unter anderem auch die Haare. Sie sollten allabendlich vor dem zu Bett gehen gründlich gewaschen werden.

Fazit

Heuschnupfen kann eine echte Plage sein. Er bestimmt mehr oder weniger das Leben und den Alltag der Betroffenen. Die effektivste Möglichkeit, gegen diese Form der Allergie vorzugehen, ist die Hyposensibilisierung. Aber auch gute Medikamente aus der Apotheke können die Beschwerden deutlich lindern. Vorsorge in den eigenen vier Wänden hilft ebenfalls, den Alltag mit weniger Beschwerden durchzustehen.

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Ein Kommentar

  1. Richard Friedel

    Ich persönlich habe die allerbesten Erfahrungen bei Atemnot als Auswirkung vom Heuschnupfen mit der Wechselatmung (nadi sodhanna, siehe Anleitung bei Vidya) gemacht. Eine Wirkung der Übung ist eine Steigerung des Einatmungsvolumens. Ich trainierte geduldig solange, dass diese Wirkung eintrat und mit der Wirkung eines Sprays vergleichbar war. Das könnte ein langsamer Prozess sein! Die Wirkung wird aber durch insbesondere indische Studien wissenschaftlich belegt, siehe unten.
    Mit der Zeit gelang es mir, die reflektorische Wirkung der Nasenatmung bei der W-Atmung, gegen die Atmnot bei Pollenflug einzusetzen.

    Eine Internetrecherche nach der Kombination von „Wechselatmung“, oder „Uninostril beathing“ und „Giemen“ (d. h. wheeze) fordert mit etwas Zeitaufwand den Artikel im „Indian J Allergy Asthma Immunol“ über die Rolle von Pranayama in der Reha von Katiyar und Bihari zutage (http://medind.nic.in/iac/t06/i2/iact06i2p98.pdf).

    Im letzten Absatz vor der Literaturliste sprechen die Autoren hier von „Yogaatmung als einer
    einer persönlichen preisgünstigen und angenehmen Praxis, die zu wirklich erstaunlichen Ergebnissen führen kann.“

    Laut dem Artikel bei „Effect of alternate nostril breathing exercise on cardiorespiratory functions“
    K Upadhyay Dhungel u.a. stellt die yogische Atmung eine nichtkompetitive, preiswerte und genußvolle Routine, die wahrlich erstaunliche Resultate hervorbringt. Im vorletzen Absatz auf S. 26 wird von einem Verbesserung des Peakflows und einer reflexbedingten Entspannung der Muskeln der tracheobronchialbaumes durch Wechselatmung berichtet. RF.