Startseite / Gesundheit / Nebenhöhlen-Entzündung – Winterzeit ist Erkältungszeit

Nebenhöhlen-Entzündung – Winterzeit ist Erkältungszeit

Nebenhöhlen-Entzündung kann schmerzhaft sein Herbst- und Winterzeit ist Erkältungszeit. Nahezu jeden erwischt eine Erkältung in den nasskalten Wochen. Halb so schlimm, nach ein paar Tagen ist alles wieder vorbei. Oder doch nicht? Aus einer Erkältung kann schnell eine schmerzhafte Nebenhöhlen-Entzündung werden.

So schnell fängt man sich eine Erkältung ein

Wenn die Tage kurz, kalt und nass sind, verbringt man seine Zeit gerne in den eigenen vier Wänden, wo es kuschlig warm ist. Für uns ist es Entspannung, für unsere Schleimhäute Stress. Sie vertragen den schnellen Wechsel zwischen der kühl-feuchten Luft von draußen und der warmen, trockenen Raumluft nicht gut. Sie trocknen aus und bieten Erkältungsviren hervorragende Angriffsmöglichkeiten – schon ist der Schnupfen da. Mit dem Schnupfen ist auch die Gefahr einer Nebenhöhlen-Entzündung gegeben. Rund 10 Millionen Menschen leiden pro Jahr an dieser Krankheit.

So entsteht die Nebenhöhlen-Entzündung

Wenn hartnäckige Erkältungssymptome nach einer Woche noch nicht verschwunden oder zumindest stark abgeklungen sind, kann das schon der Hinweis auf eine Entzündung sein. In diesem Fall schwellen die filigranen Eingänge zu den Nebenhöhlen an. Diese können dann nicht mehr belüftet werden und bilden ein ideales Umfeld für Viren und Bakterien. Zudem produziert die körpereigene Abwehr Schleim, der durch die Schwellung nicht mehr ablaufen kann. Nun entsteht ein schmerzhaftes und bisweilen unerträgliches Druckgefühl oberhalb der Augen und im Wangenknochenbereich. In besonders schlimmen Fällen pulsiert der Schmerz zusätzlich mit dem Herzschlag.

Was kann man tun?

Nasenspray hilft bei einer Nebenhöhlen-Entzündung Vorsicht ist auch in diesem Fall besser als Nachsicht. Um es den Bakterien von Anfang an schwer zu machen, tut ein heißes Getränk nach dem Aufenthalt in kalter Winterluft gut. Die Bakterien lieben die hohen Temperaturen des Getränks nämlich überhaupt nicht. Angefeuchtete Raumluft erschwert den Bakterien zusätzlich ihre Arbeit. Ein nasses Handtuch auf der Heizung reicht schon aus. Besonders intensive Vorbeugung liefert eine Nasendusche mit einer Salzlösung. Diese reinigt und schützt die Schleimhaut. Spülkannen und entsprechendes Salz sind in der Apotheke zu erhalten.

Ist es dann aber doch einmal zu einer Entzündung gekommen, hilft ein Nasenspray. Es lässt die Schwellungen schnell abklingen und verhindert ein Austrocknen der Schleimhäute. Die Unterstützung durch Nasenduschen tut jetzt besonders gut. Studien haben gezeigt, dass Spülungen mit den Extrakten von Eukalyptusblättern besonders wirkungsvoll sind. Mit derartigen Spülungen sind die Beschwerden schon nach wenigen Tagen vergessen.
 
Sollten sich die Symptome dennoch nicht bessern und kommen zum Krankheitsbild sichtbare Schwellungen im Gesicht und Fieber hinzu, muss in jedem Fall der Arzt aufgesucht werden.

Fazit

Genau wie bei Erkältungen allgemein, liegt der Schlüssel bei der erfolgreichen Behandlung von Nebenhöhlen-Entzündungen wieder einmal in der Natur. Beherzigt man einige vorbeugende Regeln, kommt es wahrscheinlich gar nicht erst zur Entzündung. Falls doch, gibt es gut verträgliche Mittel zur Behandlung.

© Pixel Trader Ltd. 2013 Alle Rechte vorbehalten

Über Redaktion

Beiträge und Artikel die mit der Bezeichnung „Redaktion“ gekennzeichnet sind, werden in aller Regel durch die Mitglieder der Redaktion veröffentlicht. Das sind unter anderem: Mikela Steinberger, Michael Wolfskeil, Stephan Lenz, Angelika Lensen, Frank M. Wagner und Manuela Käselau. Auch Artikel von Autoren deren Name nicht genannt werden soll, werden unter diesem Label publiziert. Darunter sind einige erfolgreiche Buchautoren.