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Krebsvorbeugung:

Prävention vor Krebserkrankungen – gibt es das?

Krebsprävention - richtige Ernährung und Fitness halten den Körper gesundKrebserkrankungen (in der Fachsprache auch maligne Tumore genannt) sind nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich werden ca. 450.000 Neuerkrankungen registriert.

Entgegen vielen Vorurteilen ist die Heilungsrate heute glücklicher Weise erstaunlich hoch und die Diagnose „Krebs“ bedeutet keinesfalls automatisch den Tod. Derzeit können – falls rechtzeitig therapiert wird –  ca. 30 bis 40 Prozent der Erkrankungen sicher geheilt werden.

Doch trotz der großen wissenschaftlichen Fortschritte im Kampf gegen den Krebs gilt die Prävention nach wie vor als das beste Mittel gegen dieses Leiden. Wer die wichtigsten Grundregeln einhält, ist zwar nicht gänzlich vor einer Krebserkrankung gefeit, hat aber dennoch deutlich höhere Chancen, einer Erkrankung zu entgehen, als dies bei einem konventionellen Lebensstil der Fall wäre.

Die zwei wichtigsten Regeln der Krebs-Prävention

1. Vermeiden Sie kanzerogene Stoffe und kanzerogene Strahlen

Als kanzerogen, also Krebs verursachend, gelten z. B. die Inhaltsstoffe von Zigaretten- oder Zigarrenrauch, außerdem schädigende Feinstäube wie Asbest, Ruß oder Autoabgase sowie erhöhte Belastung durch UV-Strahlen oder radioaktive Strahlen.

Senken Sie Ihr Krebsrisiko, indem sie

  • Nicht rauchen (weder aktiv noch passiv)
  • verschimmelte Lebensmittel meiden
  • Schimmelbelastung in der Wohnung vermeiden
  • Sehr heiße Speisen und Getränke meiden
  • Auf Pökelfleisch verzichten
  • Möglichst keine Feinstäube einatmen (z. B. nicht an stark befahrenen Straßen joggen oder Rad fahren, Atemschutz tragen beim Schleifen o.ä.)
  • Sich vor übermäßiger Sonneneinstrahlung schützen (langsam an die Sonne gewöhnen, Sonnenschutzcreme auftragen, Körper mit lockerer, luftiger Kleidung bedecken)
  • Sich vor radioaktiver Strahlung schützen (Röntgenaufnahmen und Computertomografien nur wenn absolut nötig.

Das Bundesamt für Strahlenschutz warnt außerdem vor der Belastung von Wildpret und Pilze aus dem Bayerischen Wald mit radioaktivem Cäsium Cs-137, das noch von der Tschernobyl-Katastrophe stammt)

2. Halten Sie Ihr Immunsystem fit durch eine allgemein gesunde Lebensweise mit viel Sport, Bewegung und guter Ernährung

  • Regelmäßige und tägliche Bewegung in den Alltag einbauen (Schwimmen, Laufen, Radfahren, schnelle Fußmärsche…)
  • Meiden von langanhaltenden inaktiven Tätigkeiten wie Fernsehen.
  • Gesunde Ernährung: Kein Fastfood, keine Softdrinks und wenig Fleisch essen. Stattdessen aber reichlich Gemüse, Obst und ballaststoffreiche Nahrung. Obst und Gemüse sollten unbearbeitet und in kleineren Mengen fünf Mal am Tag genossen werden.
  • Ein (innerhalb der normalen Grenzen) eher niedriges Körpergewicht
  • Geringer Alkoholkonsum – Männer sollten maximal zwei alkoholische Getränke pro Tag zu sich nehmen, Frauen nur eines!
  • Keine Nahrungsmittelergänzungen: Die Gabe einzelner Vitamine hat sich als nicht hilfreich erwiesen, manche Studien meinen sogar, dass diese Mittel eher schädigend sind.

Qigong, Yoga und Meditation zur Immunstärkung

Neben diesen allgemein anerkannten Regeln der Krebsprävention gibt es auch im Bereich der Komplementärmedizin Möglichkeiten sich gegen diese Erkrankung zu wappnen: so gelten für viele Menschen regelmäßig durchgeführte Qigong-Übungen ebenso wie Yoga oder Meditation als wesentlich Faktoren der Krebsvorbeugung.

Wie  im Bereich der alternativen Heilkunde allerdings häufig der Fall, ist diese Form der Prävention schulmedizinisch nicht anerkannt. Dass die durchschnittliche Lebenserwartung fernöstlicher Yoga- oder Qigongmeister ungewöhnlich hoch ist und sie kaum an Krebs erkranken, spricht dennoch für diese Form der Vorbeugung.

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