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Musik hören ist Balsam für die Ohren und Seele

Musik hören ist Balsam für die Ohren und Seele Jeder von uns kennt sicher das Gefühl: Der Lieblingssong ertönt im Radio (Musik hören), und sofort taucht man in eine schöne Erinnerung oder ist plötzlich mit sich und der Welt völlig im Reinen. Warum brauchen wir die Musik?

Nun, Musik gibt es schon seit es den Menschen gibt. Stellen wir uns unsere Urahnen vor, wie sie im Kreis um das Lagerfeuer saßen und einer plötzlich zu trommeln anfing …  Wir Menschen reagieren auf Töne, und rhythmisches Klopfen bringt Schwingung in unseren Körper. Ob es damals schon Unterhaltungsmusik gegeben hat ist fraglich – man kann es ja nicht beweisen. Klar ist jedenfalls, dass diesem Urvolk Musik als Balzritual – also zur Partnerwahl – diente.

Sind wir Menschen von Geburt an musikalisch? Ja, denn bereits im Mutterleib lernt der Säugling, Töne zu verstehen. Lieder, die bereits während der Schwangerschaft gesungen oder oft gehört werden, erkennt das Baby nach der Geburt. Klassische Musik, besonders Mozart, soll sehr beliebt sein bei Babys und sogar die Gesundheit fördern.

Musik macht klug! Kinder, die musikalisch erzogen werden und ein Instrument lernen, haben zumeist auch bessere Schulnoten. Woran liegt das? Jeder, der ein Instrument spielt, weiß wie schwierig es am Anfang ist nach Noten zu spielen. Das erfordert ein hohes Maß an Konzentration und Ausdauer – bzw. man lernt sich zu konzentrieren und nicht gleich aufzugeben. Spielt das Kind in einem Orchester oder singt es im Chor, so wird auch die Teamfähigkeit geschult, denn es muss sich mit den anderen Spielern abstimmen. Musik wirkt auf die Phantasie und das gesamte menschliche Empfinden.

Wie bereits erwähnt, kann Musik auch Stimmungen hervorrufen. So auch „alle Jahre wieder“. Überall ertönen die weihnachtlichen Lieder aus dem Radio. Und ist es noch dazu draußen bitter kalt oder liegt sogar Schnee, dann kommt auch tatsächlich weihnachtliche Stimmung auf. Im Supermarkt greift man dann in festlicher Stimmung vielleicht doch noch zu dem einen oder anderen Produkt, das man ohne manipulierende Musik im Hintergrund wahrscheinlich nicht gekauft hätte.

Ein weiteres gutes Beispiel für diese Art von Manipulation ist das Fernsehen: Es gibt kaum einen Werbespot oder Spielfilm, in dem keine Musik vorkommt. Auch hier soll die Musik im Hintergrund eine bestimmte Stimmung erzeugen, oder eine bereits dramatische Situation noch dramatischer wirken lassen.

Wen mag es hier noch verwundern, dass die Kraft der Musik sogar als Heilform dienen kann. Es gibt so genannte Musiktherapien, die vorwiegend im Rahmen anderer therapeutischer Methoden als Begleittherapie verwendet werden. Vor allem bei psychosomatischen Krankheiten kann man gute Erfolge erzielen, da die Patienten lernen, ihre Gefühle mit Musik – eine Art der Kommunikation – auszudrücken und damit umzugehen.

Beim Entspannen hilft Musik auch sehr gut. So gibt es im Handel bereits spezielle Musik-CDs zu kaufen, die z. B. beim Yogaüben zu Hause nützlich sein können. Wer Probleme beim Einschlafen hat, dem wird Meditations-Musik eine nützliche Hilfe sein.

Jedes Menschen Herz schlägt für eine bestimmte Art von Musik. Und das ist auch gut so, denn das macht die Welt bunt und lebendig.

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  • Sehr guter Artikel, was Musik nicht alles im Unterbewusstsein auslösen kann…