Startseite / Lifestyle / Beauty / Bleaching – Zahnaufhellung für schneeweiße Zähne

Schöne Zähne:

Bleaching – Zahnaufhellung für schneeweiße Zähne

Bleaching soll Zähne schöner machen. Die Zähne werden durch die Zahnaufhellung ein bis zwei Nuancen heller. Für das Bleachen gibt es verschiedene Methoden.

Bleaching bzw. Zahnaufhellung mit einem Laser.

Professionelles Bleaching beim Zahnarzt, die Zahnaufhellung wird von einem Laser durchgeführt. Bild: © fotolia.de

In  Monty Pythons Mittelalterkomödie Jabberwocky wird von einem Unglücklichen berichtet, dessen Zähne beim Anblick eines Monsters vor Schreck „schlohweiß“ geworden seien. Und in Japan verlangte das Schönheitsideal des siebzehnten Jahrhunderts von vornehmen Damen, sich die Schneidezähne zu schwärzen. Doch das sind eher Ausnahmen als die Regel. In der heutigen westlichen Welt gelten  weiße Zähne als schön, je weißer, desto besser. Aber wie hellt man die Zähne am besten auf? Die Zahnbürste allein genügt hier nicht.

Das Bleaching, wie die Zahnaufhellung auf neudeutsch inzwischen genannt wird, lässt sich auf verschiedene Arten bewerkstelligen. In der Regel kommen folgende Verfahren zum Einsatz:

Home Bleaching

Bei diesem Verfahren fertigt der Zahnarzt eine spezielle, individuell angepasste  Zahnschiene für den Patienten an. In diese Kunststoffschiene, die meist nachts getragen wird, kommt Bleichmittel auf Carbamidperoxid oder Wasserstoffperoxidbasis. Über Nacht kann das schwach dosierte Bleaching-Gel einwirken und die Zähne aufhellen. Nach ein paar Tage ist der gewünschte Farbton ereicht, das Ergebnis hält ungefähr zwei Jahre, dann kann die Behandlung bei Bedarf wiederholt werden. Dieses schonende Verfahren eignet sich nur, wenn die Konzentration der Bleichmittel nicht mehr als 10 Prozent beträgt.

Power Bleaching / In-Office-Bleaching

Höher konzentrierte Lösungen müssen – da sie als Medizinprodukte gelten – in der Zahnarztpraxis vom Fachmann angewendet werden. Beim Power Bleaching wird keine Schiene benutzt. Stattdessen trägt der Zahnarzt hochkonzentriertes Peroxid direkt auf die Zähne auf. Diese werden danach noch mit einem Laser bestrahlt. Wenn vorher noch nie eine Zahnaufhellung vorgenommen wurde, muss die Behandlung meist ein- bis zweimal wiederholt werden.

Walking-Bleaching

Dieses Verfahren kommt nur für einzelne, abgestorbene Zähne in Frage, die sich zum Beispiel durch eine Wurzelbehandlung dunkel verfärbt habe!n. Die Zahnkrone wird dabei aufgebohrt und das Bleichmittel direkt in den Zahn gegeben. Nach ca. 3 Tagen wird die provisorische Abdeckung geöffnet und der Zahn endgültig versorgt.

Do-It-Yourself

In den letzten Jahren sind verschiedene frei verkäufliche Sets zur Do-It-Yourself Zahnaufhellung auf den Markt gekommen. Jedoch sollte man vor der Anwendung eine professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis vornehmen lassen, um nicht nur die Beläge aufzuhellen. Der Zahnarzt kann auch sagen, ob man vielleicht lieber auf ein Bleaching verzichten sollte. Denn die Zahnaufhellung ist nicht für jeden geeignet.

Wer sollte auf das Bleichen verzichten ?

Wenn Sie immer wieder mal unter stark entzündetem Zahnfleisch leiden, empfindliche Zahnhälse haben oder Ihr Zahnschmelz angegriffen ist, sollten Sie keine Zahnaufhellung vornehmen lassen. Das Peroxid greift Zahnschmelz und Zahnfleisch an und erhöht zumindest zeitweise die Schmerzempfindlichkeit der Zähne. Und falls Ihre Zähne überkront sind, ist Bleaching vergebliche Liebesmühe. Der Effekt zeigt sich nur bei natürlichen Zähnen.

Generell kann man sagen, dass sich Bleaching nur lohnt, wenn die Zähne ansonsten regelmäßig gut gepflegt werden und gut gewachsen sind. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht, da es sich um rein kosmetische Maßnahme handelt. Auch bleiben die Zähne nicht auf Dauer heller. Wer viel raucht, Kaffee und Tee trinkt, muss die Behandlung meist schon vor Ablauf von zwei Jahren wiederholen. Aber auch die Zähne von Nichtrauchern und Koffein-Abstinenzlern dunkeln im Laufe der Zeit wieder nach.

© Pixel Trader Ltd. 2013 Alle Rechte vorbehalten

Über Redaktion

Beiträge und Artikel die mit der Bezeichnung „Redaktion“ gekennzeichnet sind, werden in aller Regel durch die Mitglieder der Redaktion veröffentlicht. Das sind unter anderem: Mikela Steinberger, Michael Wolfskeil, Stephan Lenz, Angelika Lensen, Frank M. Wagner und Manuela Käselau. Auch Artikel von Autoren deren Name nicht genannt werden soll, werden unter diesem Label publiziert. Darunter sind einige erfolgreiche Buchautoren.