Startseite / Lifestyle / Beauty / Mitesser ausdrücken – gewusst wann & wie

Komedonen:

Mitesser ausdrücken – gewusst wann & wie

Zwar leiden auch Männer unter Mitessern, aber wann sie die ausdrücken, ist eigentlich egal. Bei Frauen ist das anders. Je nachdem, wann eine Frau während ihres Zyklus Mitesser entfernt, ist die Neigung zur Entzündung größer oder geringer.

Mitesser während des Menstruationszyklus ausdrückenEs gibt Frauen, die regelmäßig mit dem Menstruationszyklus auch unreine Haut bekommen. Die Mitesser auszudrücken ist in Ordnung und ohne Narben möglich – wenn man den richtigen Zeitpunkt weiß.

Unreine Haut ist ein leidiges Thema – keiner will sie, die meisten haben sie und keiner weiß so richtig Rat. Wenn dann noch permanent Pickel dazu kommen, ist bei vielen Schluss mit der Beherrschung. Es wird mit allen Waffen gegen die kleinen Eiterherde gekämpft. Dass das Entfernen von Mitessern nur in professionelle Hände gehört, hat sich mittlerweile herum gesprochen – am ehesten sollte man eine Kosmetikerin damit beauftragen. Im Notfall kann man auch mal selbst Hand anlegen, wenn es zu arg wird mit den Plagegeistern. Allerdings sollte man zum richtigen Zeitpunkt tätig werden; diesen fanden britische Forscher heraus.

Mitesser sind nicht gern gesehen

Es trifft Männer, Frauen und die meisten Jugendlichen – Mitesser, kleine fiese eitrige Pickel im Gesicht, auf dem Dekolleté, an Oberarmen, Beinen und Rücken. Mediziner nennen die eitergefüllten Blasen Komedonen, aber das macht sie auch nicht attraktiver. Zumal sie, im Gefolge einer Akne auftretend, auch bleibenden Schaden hinterlassen können.

Menschen, die in jungen Jahren Akne hatten, sind manchmal für das ganze Leben gezeichnet. Akne kann Narben hinterlassen. Außerdem sind die vernarbten Gebiete unterschiedlich stark pigmentiert, eine Eigenart von Narben generell. Im Gesicht bedeutet das bei vielen kleinen Akneläsionen eine ungleichmäßige Hautfarbe. Das kann schon mal aufs Gemüt schlagen.

Wie entstehen Mitesser?

Komedonen im Gesicht entfernenKomedonen sind im Grunde ein Problem mangelnder Müllabfuhr. Die Talgdrüsen in der Haut produzieren laufend Talg, der über die Poren nach außen austritt. Was die Haut geschmeidig hält und vor äußeren Einflüssen schützt. Wird aber zu viel produziert, verstopft der Talgdrüsenkanal und es kommt zur Stauung – Mitesser genannt. Die weißköpfigen Pickel haben keinen Zugang nach außen, der Talg bleibt vollständig unter der Haut und entzündet sich dort meist. Die schwarzköpfigen Exemplare haben eine Öffnung nach außen, durch Kontakt mit Sauerstoff färbt sich die Talgansammlung schwarz.

Um die lästigen Plagegeister zu entfernen, braucht es ein wenig Geduld und Vorbereitung. Die betroffenen Stellen sollten zunächst mit Wärme behandelt werden – ein in warmes Wasser getauchtes Handtuch wird für zehn Minuten auf die Haut gelegt. Erst danach sollte man den Pickeln manuell zu Leibe rücken.

Um den Eisprung herum ist der günstigste Zeitpunkt, Mitesser auszudrücken

Um spätere Aknenarben zu reduzieren oder gar zu verhindern, würden die Betroffenen sicher einiges tun. Dabei ist das nach Meinung englischer Kosmetikspezialisten gar nicht so sehr kompliziert, zumindest für Frauen. Wenn diese den richtigen Zeitpunkt für das Ausdrücken nutzen, dann versprechen die britischen Forschungsergebnisse eine Reduktion der Entzündungen und der Narben.

Die Tage um den Eisprung herum sind bei einer prämenstruellen Akne goldrichtig, um Pickeln den Weg aus dem Gesicht zu zeigen. Zyklusbedingt herrschen dann die besten Bedingungen: Die Talgdrüsenkanäle haben jetzt die größte Öffnung, die Barierrefunktion der Haut ist nun am geringsten. Nach der Ovulation reduzieren sich die Öffnungen in der Haut wieder – dann müsste man wieder erheblich mehr Druck aufwenden, um die Komedonen auszudrücken. Und das verletzt nicht nur die Haut in größerem Ausmaß, der Druck kann die Talgansammlungen auch in tiefere Hautschichten drängen –  auf diesem Weg kann sich die Entzündung im ungünstigen Falle rasch ausbreiten. Aus der Kombination entstehen Aknenarben, die mindestens ein kosmetisches Problem darstellen.

© Pixel Trader Ltd. 2013 Alle Rechte vorbehalten

Über Manuela Käselau

Manuela Käselau ist Physiotherapeutin und Shiatsu-Praktikerin (GSD). Parallel studierte sie Phonetik, Niederdeutsche Linguistik und Systematische Musikwissenschaft an der Universität in Hamburg. Als freie Autorin schreibt sie für diverse Online- und Printmedien, hauptsächlich im medizinischen Bereich. Seit 2012 ist sie ein Mitglied der Redaktion.
  • Ich empfehle vorbeugend jedem meiner Freunde Heilerdemasken. Sie ziehen Talg aus der Haut, sie wird somit reiner und es entstehen erst gar keine Pickel mehr! Gibt es bei Rossmann, probiert es aus!

    LG Sirena