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Glaubenssätze – die Macht im Inneren kreativ nutzen

Glaubenssätze machen nachdenklich Viele unserer Handlungen (Glaubenssätze) sind weit weniger vom Bewusstsein gesteuert, als wir ahnen. Wie so oft geschehen die wirklich spannenden Dinge hinter verschlossenen Türen – und unser Unterbewusstsein, das einen Großteil dieser Handlungen steuert, liegt hinter der Tür mit den sieben Siegeln verborgen.

Doch woran orientiert sich unser Unterbewusstsein, wenn es steuernd in unser Verhalten eingreift? Ein Orientierungspunkt sind die so genannten Glaubenssätze – das, was man für wahr hält.

Glaubenssätze entstehen durch religiöse oder kulturelle Prägung und natürlich durch unsere Erziehung. Botschaften, denen ein Mensch immer wieder ausgesetzt ist, werden eines Tages als Wahrheit akzeptiert und rutschen ungefiltert ins Unterbewusstsein.

Die Glaubenssätze sind nicht grundsätzlich als schlecht anzusehen. Viele haben durchaus eine Daseinsberechtigung, weil sie uns als Orientierungshilfe im Alltag oder als Schutzmechanismus dienen.

Problematisch wird es hingegen, wenn unerwünschte Gedankenmuster im Inneren wirken, die ihren Besitzer durch automatisch ablaufende Verhaltensmuster immer wieder in eine Zwickmühle bringen.

Erkennen und benennen: Die Voraussetzung, um Glaubenssätze zu ändern

Vor dem Ändern der Glaubenssätze steht ihre klare Benennung. Das Aufspüren versteckter Gedankenmuster gleicht dem Fischen im Trüben und erfordert Fingerspitzengefühl. Ein überdeutlicher Hinweis auf verstecke Glaubenssätze sind unangenehme, immer wiederkehrende Situationen, die wie ein Déjà-vu erscheinen. Oder eine bestimmte Art von Mensch, mit der Sie immer wieder aneinander geraten, ohne sich das bewusst erklären zu können.

Déjà-vu bzw. Aha-EffektAuch die Betrachtung gängiger Verallgemeinerungen hält manchen Aha-Effekt parat. Stimmen Sie Aussagen wie „Erfolg macht einsam“, „Tiere sind die besseren Menschen“ oder „Echte Männer weinen nicht“ automatisch zu? Wer Sätze oft mit „alle“, „immer“, „jeder“ oder ähnlichen Verallgemeinerungen beginnt, ist seinen persönlichen Glaubenssätzen schon dicht auf der Spur. Denn jede dieser Verallgemeinerungen ist ein Spiegelbild unbewusster Gedanken.

Es empfiehlt sich, einmal genau hinzuschauen, ob man mit den Konsequenzen seiner Glaubenssätze leben möchten. Denn wenn jemand beispielsweise gern erfolgreich wäre und an seiner Karriere arbeitet, aber insgeheim glaubt, dass Erfolg einsam macht (und er natürlich um keinen Preis einsam sein will) – dann ist die Chance groß, dass sein Unterbewusstsein lieber die Karriere sabotiert als Einsamkeit riskiert. Dabei könnte man beides erreichen.

Es ist übrigens völlig unerheblich, wie man seinen Glaubenssätzen auf die Spur kommt. Wichtig ist nur ein Punkt: Schalten Sie den inneren Zensor aus. Ihre frisch gewonnenen Erkenntnisse sollten sie weder be- noch verurteilen. Es geht lediglich darum, sie einfach ans Licht des Tages zu bringen, in Augenschein zu nehmen und  zu überlegen, ob man auch weiter mit ihnen leben möchte oder sie lieber durch lebensfreundlichere Glaubenssätze ersetzt.

Alt gegen neu – Glaubenssätze austauschen

Haben Sie die negativen Glaubenssätze erkannt, arbeiten Sie mit ihnen. Schauen Sie sich die unerwünschten Gedankenmuster an und hinterfragen Sie diese. Woher stammt der Glaubenssatz? Liegt ihm ein bestimmtes Erlebnis zugrunde oder können Sie ihn einer Person zuordnen, die Ihnen das Betreffende immer wieder suggerierte?

Überprüfen Sie, ob dieser Glaubenssatz überhaupt noch zutrifft. Oft haben sich die Lebensumstände zwar geändert, doch wirken im Inneren weiterhin Handlungsmuster, die nicht mehr zeitgemäß sind. Gelingt es Ihnen, den Glaubenssatz mit einer Person in Verbindung zu bringen, so überlegen Sie, welchen Wert Sie dieser Person beimessen. Die Worte eines Menschen, der Ihren Weg vor Jahren kreuzte und der mittlerweile völlig aus Ihrem Blickfeld verschwunden ist, sollten die Bedeutung erhalten, die ihnen zusteht. Nämlich keine.

Zerpflücken Sie Ihren Vorrat an ungeliebten Glaubenssätzen und sortieren Sie alles aus, was Sie schwächt. Fügen Sie stattdessen neue Glaubenssätze hinzu, die der Realität angemessen sind und die Sie stärken. Stellen Sie sich vor, dass jeder neue Glaubenssatz ein Samenkorn ist, das Sie behutsam in Ihre Gedanken pflanzen. Was möchten Sie ernten?

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