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Tryptophan:

Gute Laune geht durch den Magen

Bestimmte Nahrungsmittel haben die Eigenschaft, dass sie sich positiv auf unsere Stimmung auswirken und gute Laune verbreiten.

Schokolade macht gute Laune.

Ein Mousse au chocolat kann die Stimmung gehörig heben. Bild: © fotolia.com

Das Wetter ist schön doch die Stimmung trüb? Höchste Zeit, ein wenig gute Laune zu essen. Das gelingt zum einen mit bestimmten Lebensmitteln und zum anderen mit einem bewussten Essverhalten.

Essen ist Genuss mit allen Sinnen und Fastfood und hastig im Stehen eingenommenen Mahlzeiten sind nicht nur ungesund, sondern auch unbefriedigend. Es muss kein mehrgängiges Menü sein, aber wer öfter etwas Neues probiert, sich an exotisch duftenden Kräutern und Gewürzen versucht und die Mahlzeit bewusst genießt, tut auch der Seele etwas Gutes. Und welche Lebensmittel zaubern nun ein Lächeln ins Gesicht?

Schokolade – naschen in Maßen erlaubt

An manchen Tagen muss es einfach Schokolade sein und dafür gibt es einen guten Grund: Schokolade ist der Seelentröster schlechthin. Tatsächlich steckt Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil nicht nur voller gesunder Inhaltsstoffe – beim Genuss der Schokolade wird zugleich das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet.

Damit die Schokolade ihre Wirkung voll entfalten kann, sind zwei Grundregeln zu beherzigen. Zum einen empfiehlt es sich, beim Genuss des Seelentrösters Maß zu halten. Ein Schokoriegel, der langsam auf der Zunge zergeht, ist genug. Zum anderen ist das schlechte Gewissen vor, während und nach dem Schokoladengenuss unbedingt auszuschalten, denn gute Laune verträgt sich nicht mit einem schlechten Gewissen.

Nüsse – damit aus Nerven Drahtseile werden

Ob Hasel- oder Walnuss, ob Mandel oder Pistazie: Der knackige Snack steckt voller Vitalstoffe, die gute Laune machen und gesund sind. Nüsse liefern eine ordentliche Portion Vitamin B und Vitamin E und das besänftigt angegriffene Nerven.

Und obgleich Nüsse äußerst fett- und kalorienhaltig sind, beeinflussen sie aufgrund ihrer mehrfach ungesättigten Fettsäuren und weiterer Vitalstoffe den Cholesterinspiegel positiv. Es empfiehlt sich also, in der Schreibtischschublade immer eine kleine Tüte mit Studentenfutter aufzubewahren oder den Tag mit einem Müsli zu beginnen, das mit einer Handvoll Nüsse verfeinert wird.

Kohlenhydrate – Pasta & Co machen satt und glücklich

Die Italiener wissen es schon lange: Nudeln machen glücklich. Das liegt zum einen an den köstlichen Rezepten – denn nicht nur Liebe geht durch den Magen, sondern auch gute Laune – und zum anderen am Tryptophan, das eng mit der Ausschüttung des Glückshormons Serotonin verknüpft ist. Zudem enthalten Pasta, Reis, Kartoffeln und Vollkornbrot nervenstärkendes Vitamin B.

Wer dazu noch eine Portion fetten Fisch serviert, hat doppelt gut lachen. Gehaltvoller Fisch wie Lachs oder Makrele liefert nämlich nicht nur das Gute-Laune-Vitamin D, sondern zugleich wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die ebenfalls stimmungsaufhellend wirken sollen.

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