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Tipps für sicheren Pilzgenuss: Wichtiges zum Thema „Speisepilze“

Frische Steinpilze beim GemüsehändlerDas Wetter ist für ihren Wuchs gerade im Herbst ideal: Warme, feuchte Witterungsverhältnisse lassen ab dem Spätsommer in Wald und Wiese die Fruchtkörper der Pilze aus der Erde sprießen. Auch wenn beispielsweise Champignons mittlerweile das ganze Jahr hindurch in den Gemüseregalen der Supermärkte zu finden sind, bereichern sie und ihre Artverwandten gerade im Herbst den Speiseplan der Verbraucher. Dass man beim Kauf von Steinpilz und Co jedoch vieles beachten sollte, ist weitestgehend unbekannt.

Immer der Nase nach – das Frischeindiz

Wer sich für Pilze auf dem eigenen Speiseplan entscheidet, sollte vor allem beim Kauf auf deren Frische achten. Wichtigstes Indiz hierfür ist der angenehme, pilzige Geruch. Sollten die knolligen Gewächse eher muffig oder gar stechend riechen, lässt man sie am Besten im Gemüseregal liegen. Da das Auge bekanntlich mitisst, sollten die Pilze prall und glatt aussehen. Zusätzlich ist zu beachten, dass Pilze direkt nach dem Kauf verarbeitet werden sollten. Sie sind leicht verderblich und büßen schnell an Geschmack und Konsistenz ein. Übrigens: Wer auf helle Schnittflächen am Pilz achtet, läuft nicht Gefahr, alte Pilze zu kaufen. Sind die Ränder der Schnittstellen dunkel, ist von einer Ernte auszugehen, die schon länger zurückliegt.

Schwer verdaulich? Pilze richtig zubereiten

Pilzgerichte liegen vielen Menschen bekanntlich schwer im Magen. Um dieses zu vermeiden, empfiehlt es sich, verdauungsfördernde Gewürze bei der Zubereitung zu verwenden. Schon wenige Körner Kümmel oder Fenchel machen ein Pilzgericht zum wahren Genuss, statt zum „Stein im Magen“. Generell gilt auch ein gründliches Durchkauen der Nahrung als Garant für eine gute Verdauung. Das gilt natürlich auch für Pilzgerichte.

Auch Aufwärmen ist möglich!

Pilzgenuss im September: Frische SteinpilzeObwohl lange davon abgeraten wurde, Pilzgerichte vom Vortag aufzuwärmen, ist dieses durchaus möglich. Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass die Zubereitungen schnell abgekühlt werden und bei vier Grad Celsius in den Kühlschrank wandern. So aufbewahrt kann man das Gericht auch am nächsten Tag noch genießen. Aufgewärmte Pilzspeisen sollten richtig heiß sein, also mindestens auf 70 Grad Celsius erhitzt werden.

Letzter Tipp: Beim Kauf auf Herkunftsländer achten

Seit dem Reaktorunglück in Tschernobyl im Jahre 1986 weiß jeder, dass Pilze besonders anfällig für radioaktive Belastungen sind. Deshalb sollte immer noch unbedingt darauf geachtet werden, dass nur Pilze aus heimischer Zucht oder dem westeuropäischen Ausland auf dem Teller landen. Das garantiert nicht nur relativ kurze Transportwege, sondern zusammen mit den anderen Tipps einen unbeschwerten Pilzgenuss.

Quellen:

Tipps für sicheren Pilzgenuss
http://de.news.yahoo.com/12/20100907/thl-tipps-fuer-sicheren-pilzgenuss-d343981_1.html

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