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Haarstyling:

Hochsteckfrisuren sind wieder groß in Mode

Hochsteckfrisuren liegen schon lange im Haarstyling-Trend. Gerade zu Hochzeiten stecken Bräute ihre Haare gerne nach oben. Wir sagen Ihnen wie das geht.

Hochsteckfrisuren kann man selber machen, einen Frisör braucht man nicht unbedingt.

Hochsteckfrisuren leicht gemacht – junge Frau bindet ihre Haare zu einem Infinity Twist zusammen. Bild: © pa / landov

Bei Hochsteckfrisuren ist weniger mehr: Zu korrekte Knoten und Dutts erinnern an den berüchtigten Lehrerinnen-Look – verspielte Varianten hingegen wirken nicht nur edel, sondern auch sexy und verführerisch. Sie können ebenso im Büroalltag getragen als auch für glamouröse Abendveranstaltungen inszeniert werden. Zudem liegen Hochsteckfrisuren derzeit im Trend und haben schon die internationalen Laufstege bereichert. Wir zeigen, wie sie auch ohne Starfrisör gelingen.

Hochsteckfrisuren selbstgemacht

Für eine geglückte Hochsteckfrisur spielt die Haarlänge eine entscheidende Rolle: Zu langes Haar führt schnell zu Komplikationen. Zum einen ist es meistens zu schwer und kann nur mit Gewalt fixiert werden, zum anderen bilden die Strähnen beim Frisieren Knötchen oder verheddern sich. Besser ist schulterlanges Haar, das bei Bedarf unauffällig mit einem Haarteil ergänzt werden kann.

Außerdem sollte das Haar nicht frisch gewaschen sein. Liegt die letzte Haarwäsche zirka 24 Stunden zurück, sind die Strähnen hingegen schon wieder so fest und griffig, dass sie sich gut zu kunstvollen Frisuren verarbeiten lassen. Besonders dünnes Haar sollte am Ansatz mit einem fein gezinkten Stahlkamm toupiert werden.

Beim Toupieren greift man sich jeweils eine dickere Strähne heraus und kämmt sie entgegen der Wuchsrichtung – also zur Kopfhaut hin – mit kurzen, kräftigen Zügen. Dadurch entsteht Volumen und Griffigkeit. Allerdings sollte feines Haar nicht zu häufig toupiert werden, da ansonsten die Haarstruktur darunter leidet und brüchig wird.

Hilfreiche Accessoires sind zudem Frisörklipse, Haarnadeln und kleine Klämmerchen, die beim Frisieren für Ordnung auf dem Kopf sorgen und anschließend – sofern sie nicht zur dauerhaften Fixierung dienen – problemlos wieder gelöst werden können.

Angesagt ist im Herbst 2007 unter anderem der klassische Knoten, der jedoch mit locker fallenden Strähnen garniert wird. Für den Knoten wird das Haar etwa auf der Mitte des Hinterkopfes zu einem Zopf gebunden und in drei Strähnen aufgeteilt, die leicht gezwirbelt und mit Haarnadeln kugelförmig um den Zopfansatz herum drapiert werden. Dabei dürfen sich ruhig ein paar Haarspitzen aus dem Nest befreien und um den Knoten herumtanzen. Zum Finish einige Strähnen an den Schläfen und der Stirn vorsichtig herausziehen, mit Styling-Creme zum Glänzen bringen und mit Haarspray stabilisieren.

Eine besonders edle Variante ist der Nackenknoten, der etwas tiefer sitzt und vor allem dann gut aussieht, wenn die Haaransätze am oberen Hinterkopf zuvor toupiert wurden und die Haarenden in einem sanften Schwung nach unten aus dem Knoten hervorlugen. Der Nackenknoten kann mit mehreren dünnen Goldreifen für den abendlichen Auftritt zum Glänzen gebracht werden.

Schwungvolle Tolle zur Hochsteckfrisur

Models und Stars kombinieren ihre Hochsteckfrisuren gerne mit schwungvollen Tollen – und die sind erstaunlich leicht herzustellen: Den Haaransatz mit einem sanften Schaumfestiger kneten, auf große Wickel drehen, fönen und auskühlen lassen. Anschließend die Lockenwickel herausnehmen, die Tolle mit Haarnadeln feststecken und die übrigen Haare locker zu einem Dutt oder einem Nest aus eingedrehten Spiralen formen. Zum Schluss an den Schläfenpartien einige Strähnen herausziehen und mit einem Lockenstab zum Kringeln bringen.

Glanzspray verleiht der Frisur ein geheimnisvolles Schimmern, sollte aber nicht zu üppig aufgetragen werden, da die Haare durch die ölhaltigen Essenzen sonst zu träge werden und die Frisur in sich zusammen fällt.

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  • Dem kann ich nur zustimmen, auch unsere Kunden interessieren sich immer mehr für Hochsteckfrisuren und benutzen Haarnadeln zum dezenten aufpeppen der Frisur.