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Thermalbad: Relaxen im Thermalwasser

Thermalbad mit Thermalwasser Besonders in der kühlen Jahreszeit bietet sich ein Besuch in einer Therme (Thermalwasser, Thermalbad) an. Sie können relaxen, einmal ganz entspannt die Seele baumeln lassen, ein gutes Buch lesen, die Sauna benützen oder einfach das angenehm warme Wasser genießen. Thermalwasser ist aber nicht nur entspannend und angenehm – es wirkt sich auch positiv auf Ihre Gesundheit aus. Es beinhaltet besondere Stoffe, die viele Leiden lindern helfen und außerdem für die Rehabilitation förderlich sind. Also, raus aus dem Alltag und rein ins wohltuende Badevergnügen!

Die heilsame Wirkung des Wunderwassers

Bereits im Altertum war die heilsame Wirkung von Thermen bekannt – schon die Römer benutzten Heilquellen und Gesundbrunnen wie z.B. in Baden bei Wien. Im Mittelalter waren Gastein und Karlsbad beliebte Ziele von Badefahrten – und mit Beginn des 19. Jahrhunderts begann der Bäderverkehr. In der Habsburgermonarchie entstand mit Bad Ischl eine erste Metropole des Kurtourismus, welche durch Entdeckung der Heilkraft von Sole-Schwefel-Bädern bei Rheumatismus und Hautkrankheiten einen Aufschwung erlebte.

Ein Römisches Bad Von normalem Quellwasser unterscheidet sich Thermalwasser durch seine Inhaltsstoffe, die über die Haut aufgenommen werden. Zu diesen Stoffen zählen Schwefel, Kohlensäure oder Radon. Durch die Reize des Thermalwassers kommt es zu chemischen und physikalischen Reaktionen auf der Körperoberfläche. Damit das Heilwasser jedoch für unsere Gesundheit förderlich ist, muss es öfter hintereinander angewandt werden – daher dauert eine klassische Kur oft zwei bis drei Wochen. Je nach Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist Thermalwasser bei verschiedenen Leiden empfehlenswert: Muskelverspannungen, Rheumatismus, Hautleiden, Herz-Kreislauf-Störungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates usw. In umfangreichen Studien wird festgestellt, welche Quelle gegen welches Leiden hilfreich ist.

Das angenehm warme Thermalwasser tut aber nicht allen gut. Vorsicht ist vor allem bei Personen mit Krampfadern oder Kreislaufbeschwerden geboten. In allen Thermen finden sich Schilder, welche die Maximaldauer pro Badegang anzeigen – dies sollte unbedingt berücksichtigt werden. Besonders Kinder halten sich lange und gerne im warmen Wasser auf, die Kinderbecken sind aber meist mit normalem Wasser gefüllt, da das Plantschen im Thermalwasser oft erst ab dem 16. Lebensjahr erlaubt ist. Achten Sie daher auch auf eine beschilderte Altersbeschränkung im Thermalbereich.

Tipps für einen angenehmen Besuch in der Therme

Damit Ihr Thermenbesuch so angenehm wie möglich wird, hier einige Tipps: Nehmen Sie sich genügend Zeit für dieses Erlebnis. Wenn die Möglichkeit besteht, buchen Sie in einem der umliegenden Hotels und Pensionen eine oder mehrere Nächtigungen. Versuchen Sie, stark frequentierte Wochenenden zu meiden. Wenn möglich, reservieren Sie Behandlungen und Liegen bereits im Voraus. Vergessen Sie nicht, vor jedem Badegang unbedingt zu duschen. Da hochmineralisches Thermalwasser den Körper belasten kann, halten Sie sich an die vorgeschriebene Maximalbadedauer (meistens 20 Minuten). Entspannen Sie sich in den Ruheräumen. Viel Spaß!

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