Startseite / Sport / Callanetics – Bauch straffen und den Rücken schonen

Callanetics – Bauch straffen und den Rücken schonen

Übungen mit Callanetics Callanetics ist ein Übungsprogramm, bei dem die Tiefenmuskulatur des Körpers gestärkt wird – und der Rücken geschont.  Wer träumt nicht von einem flachen Bauch, schlanken Beinen und einem knackigen Apfel-Po? Wenn auch die strengsten Diäten nicht helfen, so kann vielleicht Callanetics zum gewünschten Ziel führen.

Der Name Callanetics leitet sich vom Vornamen der Erfinderin ab – Callan Pinckney. Sie wuchs in Savannah auf. Da Sie mit einer Wirbelsäulenverkrümmung zur Welt kam, die Hüfte verschoben und die Füße nach innen gedreht waren, musste sie in ihrer Kindheit sieben Jahre lang taillenhohe Beinschienen tragen. Mit zwölf Jahren lernte sie klassisches Ballett.

1961 brach die abenteuerlustige Südstaaten-Schönheit – gegen den Wunsch ihrer Eltern – zu einer Weltreise auf, die sie in zehn Jahren rund um den ganzen Globus führen sollte. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, arbeitete Callan Pinckney in verschiedenen Jobs, die teils körperlich sehr anstrengend waren. Zudem lebte sie sehr ungesund, ernährte sich hauptsächlich von stärkereichem Essen. Der Rucksack, den sie auf ihrer Reise die meiste Zeit mit sich trug, war fast so schwer wie sie selber. Ihr Körper litt sehr darunter und rächte sich mit Knie- und Rückenschmerzen. Ihre Ärzte in London rieten Callan damals zu einer Knieoperation und prophezeiten, dass sich ihr Rücken niemals wieder erholen würde.

Als die Frau mit dem eisernen Willen wieder nach Amerika zurückgekehrt war, fing an zu trainieren, um ihren Körper wieder auf Vordermann zu bringen. Dabei griff sie auf ihre Ballettausbildung zurück und kombinierte Ballettelemente mit Übungen aus dem Hatha-Yoga und anderen Körperübungen. Schon nach kurzer Zeit konnte sie sich mit dem selbst entwickelten Programm von ihren Rückenschmerzen vollkommen befreien und stellte fest, dass sich ihr gesamter Körper gestrafft und gestärkt hatte. Das war die Geburtsstunde von Callanetics.

Was ist das Geheimnis der Übungen?

Nach außen wirken sie ganz unspektakulär. Die Bewegungen sind winzig klein, in einem Bereich von wenigen Millimetern bis wenigen Zentimetern. Und genau das ist einer der wichtigsten Faktoren, die die erstaunliche Wirkung hervorbringen: Um solche kleinen Bewegungen präzise auszuführen, muss man eine umfassende Körperkontrolle entwickeln. Das schult das Körperbewusstsein.

Weil die Übungen so klein sind, nur mit dem eigenen Körpergewicht und zahlreichen Wiederholungen arbeiten, sind sie recht ungefährlich und erzielen nachhaltige Erfolge. Wer allerdings unter Rücken-, Nacken-, Knie- oder Ischiasproblemen leidet, sollte unbedingt mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin absprechen, welche Übungen geeignet sind und sie unter professioneller Anleitung erlernen. Die Übungen trainieren hauptsächlich die Tiefenmuskulatur. Sie wiederum formt die Silhouette. Callanetics ist also optimal, um sich in relativ kurzer Zeit eine gute Bikinifigur anzutrainieren.

Nach einer kurzen Aufwärmphase führt man jede Bewegung mit kleinen, sanften Bewegungen aus. Ziel ist es, jede Übung etwa 100 Mal zu wiederholen – sofern die Konstitution es zulässt. Wenn nicht, steigert man sich langsam. Abgeschlossen wird jede Übungsreihe mit Dehnübungen. Praktisch: Einige Übungen brauchen wenig Platz, so dass man sie auch bei einer Arbeitspause im Büro machen kann. Oder sie sind so unauffällig, dass man z.B. beim Einkaufen die Zeit in einer Warteschlange für einige Wiederholungen nutzen kann.

Callan Pinckney verspricht bereits ab der ersten Stunde spürbare Erfolge. Egal ob sich das Resultat nun nach der ersten oder erst der zehnten Übungsstunde einstellt: nach dem Training fühlt man sich super und zudem grazil wie eine Primaballerina.

© Pixel Trader Ltd. 2013 Alle Rechte vorbehalten

Über Redaktion

Beiträge und Artikel die mit der Bezeichnung „Redaktion“ gekennzeichnet sind, werden in aller Regel durch die Mitglieder der Redaktion veröffentlicht. Das sind unter anderem: Mikela Steinberger, Michael Wolfskeil, Stephan Lenz, Angelika Lensen, Frank M. Wagner und Manuela Käselau. Auch Artikel von Autoren deren Name nicht genannt werden soll, werden unter diesem Label publiziert. Darunter sind einige erfolgreiche Buchautoren.