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Golf spielen und lernen – Ein Guide für Einsteiger

Ein Golfer beim Abschlag Wenn erwachsene Menschen wieder im Sand (Golf) spielen, dann handelt es sich eindeutig um Golf. Egal ob Platzreife, Ausrüstung oder Mitgliedschaft – Golf war noch nie so günstig wie heute und genießt seit Jahren den größten Zulauf unter allen Sportarten. Was muss ein Anfänger unbedingt mit auf den Platz bringen, um bestmöglich zu punkten?

Von der Elite zum Breitensport

Golf hat die Nase vorn – seit Jahren ist der Aufwärtstrend ungebrochen und die Zahl der Interessierten steigt stetig an. Nicht nur Profis kommen voll auf ihre Kosten, sondern auch der Schulsport wird zunehmend von eigens ins Leben gerufenen Vereinen gesponsert. Wer zu Beginn noch keine sogenannte Platzreife erlangen möchte, um in einem der traditionellen Golfclubs spielen zu dürfen, dem bieten über 270 öffentliche Plätze in Deutschland Alternativmöglichkeiten.

Schnell und einfach zum ersten Abschlag

Übung macht den Meister – die wichtigste Investition zu Beginn sind sicherlich die Trainerstunden. Mit der richtigen Technik kann man es recht schnell weit bringen. Hat man sich nämlich einmal etwas falsch abgeguckt oder selbst beigebracht, ist der Fehler oft nur sehr schwer wieder abzugewöhnen. Die Empfehlung der Profis: Mit ein bisschen Talent erlangen Sie Ihre Platzreife in einem intensiven Wochenendkurs oder mindestens zehn Trainerstunden.

Im Anschluss daran sollte jeder Neueinsteiger ein Mal pro Woche eine Stunde lang auf der Driving-Range verbringen. Diese öffentlichen Plätze bieten viel Abschlagtraining für wenig Geld. Indoor-Anlagen helfen auch in langen Wintern den „richtigen Dreh nicht zu verlernen“. Nur mit Geduld schult man so das Gefühl für Schläger und Ball – der Spaßfaktor sollte natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Welche Vorteile bietet Golf?

Golf Ausrüstung: Golfschläger, Golfschuhe und Golfball Golfen ist aus mehreren Gründen gesund und bietet für alle Altersstufen willkommene Abwechslung vom Alltag. Einerseits ist man an der frischen Luft und bewältigt bei einem Spiel samt Marschgepäck gleich mehrere Kilometer, andererseits schult man die mentale Stärke und lernt, sich selbst zu beherrschen.

Geht ein Schlag einmal in die Binsen, darf man nicht gleich die Fassung verlieren, sondern sollte Ruhe bewahren. Trifft der Spieler falsch oder gar nicht, verbraucht er sogar noch mehr Energie, ohne dabei effektiv zu sein. Des Weiteren werden bei der Vorbereitung auf den richtigen Schwung Kraft und Beweglichkeit des Rumpfs trainiert.
 
Golf ist zweifelsohne eine sehr komplexe Angelegenheit und man legt so ganz nebenbei auch noch Wert auf gute Manieren. Eine gewisse Etikette und Regelkunde gehören nun mal dazu.

Auf die richtige Ausrüstung kommt es an

Schläger: Während Cross-Golfern meist schon ein Eisen reicht, gehen gestandene Profis anfangs meist mit drei Schlägern auf die Runde (5er Eisen, Driver und Putter).

Bälle: Will sich der Novize noch keinen Profiball gönnen, genügt auch schon ein Beutel gebrauchter Bälle, die man auf jedem Platz erhält. Tipp: Zu Beginn lieber ein paar Bälle mehr dabei haben!

Schuhe: Da die Standfestigkeit für einen qualitativen Schwung entscheidend ist, muss der Schuh passen, Halt geben und sehr flexibel sein. Die Sohle gibt es mit Spikes oder Noppen.

Kleidung: Heutzutage muss es kein Designeroutfit sein, ein normaler Sportdress genügt. Wenn Sie trotzdem gute Figur machen wollen, setzen Sie auf trendiges Karo.

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  • Hobby Golfer

    Hallo
    Guter Artikel mit hilfreichen Tipps. Besonders den Tipp mit den gebrauchten Golfbällen sollten sich viele zu Herzen nehmen. Das kann ansonsten recht schnell ins Geld gehen.
    Grüsse