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Orientalischer Bauchtanz: Hüftschwung mit Fitnessfaktor

Orientalischer Bauchtanz Immer mehr Frauen entdecken durch den Bauchtanz ihren Körper und erlangen durch die Freude an den Bewegungen der Hüfte, dem Schwingen und Wiegen im sanften Rhythmus ein absolut neues Körper- und Selbstwertgefühl und intensives Wahrnehmen des eigenen Körpers. Hier können sie ihre Weiblichkeit ausleben, lernen sich selbst zu akzeptieren und finden durch Veränderungen im Bewusstsein zu einem neuen Ich. Bauchtanz, ein Tanz als Ausdruck des eigenen Lebens.

Für die Ausübung des Bauchtanzes gibt es keine Altersbeschränkung und kann von jeder Frau getanzt werden – gerade auch wenn sie über keine Idealfigur verfügt. Das männliche Geschlecht war und ist auch heute noch von den erotisch anmutenden Vorführungen der Bauchtänzerinnen begeistert. Legenden besagen, dass dieser Tanz schon in der Vergangenheit als Verführungstrick für Sultane benutzt wurde. Die wohl bekannteste Sängerin, welche Bauchtanzbewegungen in ihren Choreographien verwendet und schon so manchen Mann in Ekstase versetzt hat, ist die kolumbianische Sängerin Shakira.

Wofür auch immer Sie den Bauchtanz verwenden wollen – man sollte nie die Freude an der Sache selbst verlieren und es in erster Linie für sich selbst tun!

Alte weibliche Kunst

Der Begriff „Bauchtanz“ stamme vom arabischen „Raqs Sharqi“ – wörtlich übersetzt „Tanz des Ostens“, sagen die einen. Andere meinen, es käme aus dem französischen „Danse du Ventre“ – „Tanz des Bauches“. Von den Amerikanern jedenfalls wurde der Begriff 1893 anlässlich des Auftrittes einer Tänzerin bei der Weltausstellung in Chicago mit „Belly Dance“ übersetzt. Bereits 1899 tauchte der Bauchtanz dann in der deutschsprachigen Literatur auf.

Bauchtanz-Kostüm Über den Ursprung gibt es viele Vermutungen, aber keine wirklichen wissenschaftlichen Erkenntnisse. „Raks Balady“ – „Tanz der Einheimischen“ – hat jedenfalls seinen Ursprung in Ägypten, wo dieser Tanz als Fruchtbarkeitsritus angewandt wurde und somit zu der ältesten Tanzform der Welt gehört.

Bauchtanz wird umgangssprachlich für jede Art des orientalischen Tanzes verwendet und lässt oft falsche Rückschlüsse zu. Denn nicht nur der Bauch, das Becken oder der Po, sondern auch die Arme, Schultern und Kopf werden bewegt.

Es ist ein Tanzstil mit isolierten Bewegungen der einzelnen Körperpartien. Um dies zu beherrschen bedarf es viel Übung und Konzentration.

Bauchtanz-Bekleidung sollte bequem sein

Als Bauchtanz-Anfängerin wählt man am besten einfache, bequeme Kleidung. Es tanzt sich zudem am angenehmsten barfüßig – lediglich ein um die Hüfte gebundenes Tuch ist zu empfehlen. Mehr benötigt man für den Einstieg nicht.

Ein typisches „Bauchtanz-Kostüm“ besteht aus einem perlen- und paillettenbesetzten Hüftgürtel oder Rock und einem ebensolchen BH-artigem Oberteil. Orientalische Schleier kann man dazu ebenso tragen.

Die Bauchtanzbewegungen – Das Erlernen der Technik

Es ist nicht ganz einfach, den Bauchtanz zu erlernen, denn es erfordert schon sehr viel Geduld und Übung bis die einzelnen Bewegungsabläufe leicht und geschmeidig werden und man sich nicht mehr so sehr auf die Technik, sondern ganz auf den Tanz konzentrieren kann. Doch auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Man bemerkt jeden noch so kleinen Fortschritt. Hüften, welche sich zuvor noch völlig bewegungslos anfühlten, drehen und wiegen sich nun munter.

Raqs Sharqi - Orientalischer Bauchtanz Der Bauchtanz setzt sich aus der Grundhaltung und vielen einzelnen Grundbewegungen zusammen. Dies sind einzelne Bewegungen und Haltungen der Hände und Arme, des Oberkörpers und des Beckens.

Zu Beginn jedes Bauchtanzes erfolgen Übungen, um sich aufzuwärmen und zu lockern. Ganz wichtig ist es für die „Standfestigkeit“, die Füße und ganz besonders die Fußsohlen gut aufzuwärmen. Danach folgt die Tanzphase, das Erlernen und Üben des Grundschrittes und der Grundbewegungen, Schüttelbewegungen (Schimmy) verschiedener Körperteile, Oberkörperwellen, Brustkorbschieben, Schlangenarme, Drops und Kicks, Hüftkippen- und –schieben, liegende und stehende Hüft-Acht, große und kleine Beckenkreise. Was sich jetzt noch fremd anhört, wird mit der Zeit selbstverständlich.

Zum Abschluss sollte auf das Dehnen, Lockern und Entspannen der einzelnen Körperpartien niemals vergessen werden. Bauchtanz-Kurse setzen sich somit immer aus Aufwärmen und Lockern, der Tanz- und einer abschließenden Entspannungsphase zusammen. Man trainiert auf sanfte Weise den ganzen Körper, was sich zudem positiv auf die Psyche auswirkt.

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