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Wintersport:

Skigymnastik – Die wichtigsten Übungen auf einen Blick

Mittags noch im Büro, nachmittags schon auf der Skipiste (Skigymnastik). In der kalten Winterszeit ist Skifahren ein beliebter Massensport, der Millionen von Hobbysportler begeistert.

Skigymnastik lockert die Muskeln und Gelenke auf.

Bevor man zum Skifahren geht, sollten erst einmal Muskeln und Gelenke in Schwung gebracht werden. Bild: © fotolia.de

Um jedoch die Skisaison heil und unbeschadet zu überstehen, sollte man sich nicht untrainiert auf die Bretter stellen. Spätestens sechs bis acht Wochen vor dem Saisonstart sollte man mit regelmäßiger Skigymnastik beginnen. Aber auch kurz davor ist es noch nicht zu spät, seinen Körper auf die kommenden Belastungen einzustimmen. Denn mit der richtigen Vorbereitung kann man das Unfallrisiko um ein Vielfaches minimieren und hat mit mehr Kondition in den Beinen auch viel mehr Spaß am „Runterbretteln“.

Ungewohnte Belastung

Beim Skifahren ist der Körper starken und ungewohnten Belastungen ausgesetzt, welche sich vor allem auf Muskeln und Gelenke auswirken können. Häufig sind müde und überlastete Muskeln Ursache für Verletzungen. Laut Sportversicherungen stehen Verletzungen der unteren Extremitäten mit mehr als 40 Prozent noch immer an der Spitze im Alpinsport. Besonders häufig trifft es das Knie. Trotz Einführung der Carving-Ski ist der Anteil der Knieverletzungen seit mehreren Jahren nahezu konstant.

Frage des Alters

Je älter wir werden, desto mehr lässt unsere Flexibilität und Beweglichkeit nach. Außerdem verkürzen sich unsere Muskeln und werden schwächer. Deshalb ist es gerade für Menschen in der zweiten Lebenshälfte wichtig, dem Körper mit speziellen Übungen zu trainieren, um möglichst lange körperlich fit zu bleiben.

Der alpine Skilauf basiert auf den natürlich und individuell gespeicherten Bewegungsmustern des menschlichen Gehens und Laufens. Hier sind Gymnastik und Dehnen eine wichtige Vorbereitung auf das winterliche Vergnügen und sorgen für allgemeines Wohlbefinden.

Dehnung und Stretching

Aufwärmen: Hüpfen oder laufen Sie auf der Stelle, das bringt den Kreislauf in Gang und die Muskeln werden besser durchblutet. Des Weiteren helfen leichte Dehnübungen bzw. Stretching, die Funktion von Gelenken, Bändern und Sehnen zu verbessern. Diese halten dann höheren Belastungen stand. Wärmen Sie sich also vor jedem Skitag auf!

Workout: Zum Stärken der Gesäß-, Oberschenkel- und Rückenmuskulatur federn Sie entweder mit beiden Beinen in der Abfahrtshocke, springen aus der Hocke oder ahmen den schwingenden Langlaufschritt nach. Um Ihre Wadenmuskulatur zu trainieren, stellen Sie den Fuß auf eine Treppenstufe und ziehen dann abwechselnd Hacken und Zehe nach oben.

Entspannung: Richtiges Stretchen sollte nach keinem Muskeltraining fehlen, denn es verhindert Muskelkater. Legen Sie sich auf den Rücken, schließen die Augen und dehnen vorsichtig Ihre strapazierte Muskulatur. Eine warme Dusche bzw. ein Saunagang tragen zusätzlich zu einer schnellen Regeneration bei. Damit sich der Bewegungsapparat und das Herz-Kreislauf-System an die neuen Herausforderungen gewöhnen können, gilt der Leitsatz: Langsam anfangen – stetig steigern!

Spezielle Kurse zur Skigymnastik werden in allen Sportinstitutionen wie z.B. Universitäten und Fitnesscentern angeboten. Wer sich auf den Winter lieber in den eigenen vier Wänden vorbereiten will, kann sich passende Übungen sowohl aus Fachbüchern als auch aus dem Internet heraussuchen.

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  • Christoph – Ski-Devil.de

    Hi,

    netter Artikel. Der Text enthält eine wichtige Aspekte, die bei der Ski Gymnastik beachtet werden müssen!

    Was mir ein bisschen fehlt, ist das auf die einzelnen Übungen noch genauer eingegangen wird.

    Gruß