Startseite / Technik / Google Brillen sollen iPhones ablösen

Ein Blick in die Zukunft:

Google Brillen sollen iPhones ablösen

Google Brille soll Smartphones ablösenTippt man einmal Google in ein Übersetzungsprogramm ein, so findet man erstaunlicherweise bereits eine Erklärung, dass sich „to google“ bereits als eigenes Wort etabliert hat und mit „suchen“ übersetzt wird – reife Leistung. Doch ursprünglich geht der Name der größten Suchmaschine auf „goggles“, zu Deutsch „Brille“, zurück und genau solch eine will der Suchmaschinengigant Google nun selbst auf den Markt bringen. Die soll natürlich keine gewöhnliche Brille werden, sondern ein echtes High-Tech Produkt, das dem iPhone von Apple Konkurrenz machen soll.

Die „Google Glasses“ sollen kommen

Unter der Bezeichnung Google Glasses will der Internetriese Google bald Computer Brillen auf den Markt werfen, die im Idealfall das iPhone komplett ablösen sollen. Entsprechend soll man mit der Brille telefonieren können, Straßen- oder Landkarten werden auf den Gläsern gezeigt und Fotos soll das High-Tech Produkte dann auch machen können. Wie die Welt berichtete, teilte Google sein Vorhaben im hauseigenen sozialen Netzwerk Google+ mit, um eine öffentliche Diskussion anzustoßen, die bestenfalls zu weiteren Anregungen für das Unternehmen führt. Ferner ginge es Google darum, die Öffentlichkeit so früh wie möglich auf die Brille vorzubereiten. Nachdem schon viele Blogs und verschiedene Medien unter vorgehaltener Hand von dem Projekt berichteten, ergriff Google die Initiative und veröffentlichte selbst Fotos und Videos zu dem neuen Produkt.

Google Glasses sollen noch 2012 verfügbar sein

Die neuartigen Google Brillen sollen nicht nur all das können, was auch ein Smartphone leistet, sie sollen auch in dem gleichen preislichen Rahmen zu erwerben sein. Die ersten Bilder der Brillen zeigen dabei sehr unauffällige Produkte, die laut Angaben des Unternehmens auch problemlos für Brillenträger benutzbar sein sollen. Man betont in diesem Zuge, dass der abgebildete Prototyp nur ein Modell von vielen sein wird. Entsprechend soll es für die fertigen Produkte dann eine große Auswahl verschiedener Ausführungen geben. Die Brillen werden übrigens mit dem bereits bekannten Google Handybetriebssystem Android laufen.

Bislang nur wenige Details bekannt

Auf der hauseigenen „Project Glass“- Seite geht man bisweilen spärlich mit den Informationen um. Wie hier https://plus.google.com/111626127367496192147/about nachzulesen ist, spricht man lediglich von einer neuen Technologie, die griffbereit sein soll, wenn man sie braucht und problemlos wieder verschwindet, wenn man sie nicht braucht. Die Google Brillen sollen exakt diesen Zweck erfüllen. So begann man das „Project Glass“, um dabei zu helfen, die eigene Welt zu erforschen und zu teilen. Klingt soweit also tatsächlich nach einem Smartphone zum Aufsetzen. Welche genauen Features die Brillen mitbringen werden, gibt Google auf seiner Seite noch nicht preis.

Die Konkurrenz schläft nicht

Mit den Brillen will man die sogenannte „Augmented Reality“-Technologie bedienen, was sich ins Deutsche mit „erweiterter Realität“ übersetzen ließe. Dabei sollen virtuelle Informationen mit der Realität verschmelzen. Im Falle der Brillen wäre dies beispielsweise eine direkte Wegbeschreibung für den Ort, an dem man sich gerade befindet. Ferner könne man über die Brillen auch aktuelle Informationen zu bestimmten Örtlichkeiten erhalten und auf diese Weise zum Beispiel Restaurant-Bewertungen kurz vor Betreten des Lokals abrufen können. Man darf jedenfalls gespannt sein und das wird die Konkurrenz wohl auch. Denn diese ruht sich keineswegs auf den alten Loorbeeren aus, sondern forscht selbst weiter an innovativen Produkten für die Zukunft. Gerüchten zu Folge soll Apple an einem ähnlichen Projekt arbeiten. So sei eine multifunktionelle Armbanduhr im Gespräch, die ihrerseits das Smartphone ablösen soll. Ob das stimmt? Die Zukunft wird es zeigen.

© Pixel Trader Ltd. 2013 Alle Rechte vorbehalten

Über Stephan Lenz

Stephan Lenz studierte Philosophie, Soziologie und Anglistik an der Universität Mannheim. Es folgten schriftstellerische Fortbildungen und die freiberufliche Arbeit als Autor und Journalist. Neben unzähligen Artikeln in diversen Magazinen, veröffentlichte er Prosa im Charon Verlag, Hamburg, sowie im Wortkuss-Verlag, München. Er gehört seit vielen Jahren zum festen Stamm der Redaktion des Artikelmagazins.