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Gesundheitsberater für Unterwegs

Pulsmessgeräte: Teurer ist nicht unbedingt besser!

Pulsmessgeräte im TestGewissenhafte Sportler gehen nicht mehr ohne aus dem Haus und gerade, wer als Nicht-Profi etwas für Fitness und gegen Übergewicht tun möchte, sollte zu einem wertvollen Gesundheitsberater greifen: Pulsmessegräte sind mehr als nur netter Schmuck und Prestigeobjekt, sondern helfen beim Sport Über- oder Unterforderung zu erkennen und den optimalen Trainingsplan einzuhalten. Stiftung Warentest hat jetzt die Angebote auf dem Markt unter die Lupe genommen und festgestellt, dass nicht jedes Pulsmessgerät ruhigen Gewissens empfohlen werden kann. Aber ein gutes Gerät muss auch gar nicht teuer sein, man muss nur wissen, worauf man beim Kauf achten sollte!

Modelle mit und ohne Brustgurt

Um den Puls zu überwachen, gibt es zwei prinzipiell unterschiedliche Gerätetypen. Die einen arbeiten mit einem Brustgurt, in dem durch zwei Elektroden die Aktivität des Herzens überwacht wird und die erfassten Werte per Funk an die Pulsuhr übermittelt wird. Sie fungiert als kleiner Computer, der die Daten auswertet und daraus verschiedene Infos aufbereitet und anzeigt. Andere Pulsuhren arbeiten ohne Brustgurt, hier erfolgt die Messung des Pulses, indem mit einem Finger eine Taste oder eine bestimmte Stelle an der Uhr berührt wird. Fahrradfahrern oder Joggern wird sofort einleuchten, dass die Pulsmesser ohne Gurt von Stiftung Warentest rundweg kein gutes Gesamturteil bekamen. Eine fortlaufende Überwachung ist mit dieser Methode nicht möglich, man muss zur Messung jeweils stehen bleiben oder zumindest das Tempo ganz runter fahren. Für die meisten Sportler ist das einfach nur lästig!

Zuverlässig wie eine EKG-Messung

Elf Messgeräte mit Brustgurt bekamen das Qualitätsurteil gut und beachtlich ist dabei, dass nicht nur Geräte zwischen 150 und 160 Euro dabei sind (Polar FT60 und Garmin Forerunner 110), sondern auch preisgünstige Alternativen wie Beurer PM25 für unter 40 Euro oder Polar FT1 im Bereich 50 Euro. Alle Geräte mit Brustgurt mussten sich in Hinsicht auf die Herzfrequenzmessungen einem Vergleich mit professionellen EKG-Messungen stellen und sie schafften diese Prüfung alle mit Bravour! Teure Geräte bieten neben den reinen Überwachungsfunktionen auch noch verschiedene spezielle Trainingsfunktionen oder einen eingebauten GPS-Empfänger, aber wem es rein um Pulsfrequenzmessung geht, muss also nicht viel Geld investieren, um zuverlässige Werte zu erhalten.

Minuspunkte aus verschiedenen Gründen

Die Gründe, warum manche Geräte beim Testergebnis nur befriedigend oder gar mangelhaft abschlossen, waren beispielsweise, dass sie sich als extrem störanfällig herausstellten. Sie beeinflussten sich gegenseitig (im Fitnessstudio oder bei sonstigem gemeinsamen Training sehr unangenehm) oder aber sie reagierten auf elektromagnetische Störungen. Auch unübersichtliche Displays, schwergängige Tasten oder schwer verständliche Handhabung führten ebenso zu Abwertungen wie die Belastung von Gurten oder Armbändern mit Schadstoffen, die beim Hautkontakt in den Körper gelangen.

Weiterführende Links zum Thema „Pulsmessgeräte“:

Stiftung Warentest: Pulsmessgeräte
http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/test/Pulsmessgeraete-Gute-ab-40-Euro-4218424-4223915/

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