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Kontrovers

Astrologie contra Psychologie: Wer weiß es besser?

Wissenschaftliche Berechnungen an der TafelBewohner der oberen Etagen des wissenschaftlichen Elfenbeinturms pflegen meist abschätzig die Nase zu rümpfen, wenn es um die Aussagefähigkeit von astrologisch basierten Persönlichkeitsbeurteilungen geht. Insbesondere die akademische psychologische Diagnostik wähnt sich hier auf dem festen Boden fundierten und abgesicherten Fachwissens sowohl im Recht als auch im Vorteil. Doch wie so oft könnte auch hier Hochmut vor dem Fall kommen. Denn den überzeugenden Beweis für ihre Überlegenheit ist die Psychodiagnostik bislang schamhaft schuldig geblieben.

Verblüffende Ergebnisse einer Doktorarbeit

Im Jahr 1968 schockierte ein junger Herr Doktor die akademische Welt mit den Befunden seiner wissenschaftlichen Untersuchungen. Ursprünglich war er ausgezogen, um der Astrologie mit allen Mitteln der Hochschulkunst den Nährboden unter den Füßen wegzuziehen. Zu diesem Zweck stellte er penibel kontrollierte und strengstens überwachte Vergleiche zwischen den Aussagen geschulter Astrologen und den Befunden ausgebildeter Persönlichkeitspsychologen an. Er hätte es dabei mit Freuden zur Kenntnis genommen, wenn die Sternendeuter gegenüber den wackeren Wissenschaftlern recht kräftig den Kürzeren gezogen hätten. Doch zu seinem großen Bedauern musste er stattdessen der zu Tage getretenen Wahrheit die Ehre geben. Und die sah so aus, dass das professionell erstellte und interpretierte Astrogramm im nüchternen Vergleich eher besser abschnitt. Gern hat das der junge Forscher nicht verkündet. Doch die Doktorwürde ist nun mal, zum Glück, der Wahrheit verpflichtet.

Wie prägen Planeten die Persönlichkeit?

An dieser Stelle kann sicher keine erschöpfende Antwort auf eine Frage gegeben werden, an der sich die Gelehrten aller Fakultäten schon seit Dekaden die Weisheitszähne ausbeißen. Dennoch gibt es ein Phänomen auf Erden, dass jeder Mensch sehen und verstehen kann, und dass sehr deutlich vor Augen führt, wie heftig sich die Himmelskörper auf alles Irdische Planet mit Mondenauszuwirken vermögen. Die Rede ist von den Gezeiten, von Ebbe und Flut, verursacht durch die relative Position des Mondes zur Erde. Wenn es dieser vergleichsweise kleine Trabant schafft, ohne direkten physischen Kontakt all diese unvorstellbar riesigen Wassermengen auf der ganzen Welt hin- und herzuschaukeln, was kann er dann erst mit dem Menschen anstellen, der ja auch zu einem beträchtlich hohen Prozentsatz aus Wasser besteht? Und welche immensen Kräfte können dann womöglich die mehr oder weniger fernen Planeten ausüben?

Es grenzt an selbstgefällige Ignoranz, offensichtliche Tatbestände zu negieren, nur, weil man sie sich (noch) nicht erklären kann. Darum sei hier erneut darauf verwiesen, dass es sehr viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als engstirnige Schulweisheiten sich träumen lassen möchten. Das gilt in ganz besonderer Weise für die viel geschmähte, aber trotzdem nicht tot zu kriegende Astrologie. Warum haben die modernen Gelehrten eigentlich solch geistig rückständige Probleme mit Phänomenen, deren offensichtliche Existenz ihnen spannende Rätsel aufgibt? Hier könnten auf dem Weg zur Wahrheit etwas mehr unbefangene Neugier und „Einsteinscher Wissensdurst“ sicher nicht schaden.

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2 kommentare

  1. Wer soll denn der Doktor sein?
    Wann und wo hat er seine Doktorarbeit veröffentlicht?

    Frank

  2. @ Frank Mehlhop

    Gerne beantworten Ihre Frage:

    Hans-Volker Werthmann: Zur psychologischen Prüfung wissenschaftlich nicht anerkannter psychodiagnostischer Deutungspraktiken. Diss. phil.
    Freiburg i. Br. 1968