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Berufsunfähigkeitsversicherung: Welche Fallstricke gibt es?

Berufsunfähigkeit - ein Unfall mit dem FahrradArbeitskräftig und schaffensfroh bis ins hohe Alter – wer wünscht sich das nicht? Doch es ist nicht jedem Leistungserbringer vergönnt, das ganze Leben lang in die Hände zu spucken und voller Tatendrang zupacken zu können. Wer plötzlich und unerwartet so krank wird, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, der würde in einer rechtzeitig und sorgfältig abgeschlossenen Berufsunfähigkeitsversicherung wenigstens finanziellen Trost finden. Leider kommt diese Erkenntnis im Fall des Falles oft zu spät. Und selbst wenn man eine BU-Police hat, dann heißt das noch lange nicht, dass die jetzt so dringend benötigten Zahlungen auch erfolgen. Denn beim Vertragsabschluss kann man viel falsch machen. Doch worauf muss man beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung unbedingt achten? Und wo kann man sich qualifizierten Rat holen?

Die Blacklist der Versicherer

Versicherungen versichern natürlich am liebsten Kunden, bei denen das Eintreten des Versicherungsfalls höchst unwahrscheinlich ist. Das bedeutet für eine Berufsunfähigkeitsversicherung: Wer relevante Vorerkrankungen oder Gesundheitsprobleme hat, und wer riskant und gefährlich lebt, hat bei den Versicherern ganz schlechte Karten. So können schon ein paar Kilos zu viel, bestehende Allergien oder die Lust am Glimmstängel dafür sorgen, dass man als Antragsteller abgelehnt wird. Und wer schon einmal beim Psychotherapeuten wegen seelischer Probleme um Beistand ersucht hat, der kann sich nahezu sicher sein, bei jeder Versicherungsgesellschaft kalt abzublitzen. Denn wenn psychische Erkrankungen das Haupt erheben, schrillen bei allen Versicherern sämtliche Alarmglocken.

Schweigen ist hier nicht Gold, sondern gefährlich

Unter diesen Umständen könnte man auf den Gedanken kommen, den Versicherer nicht so wirklich vollständig über vergangene und bestehende Zipperlein zu unterrichten. Doch mit dieser Taktik riskiert man den Versicherungsschutz. Denn wenn man seiner Arbeitsfähigkeit aufgrund von Vorbelastungen verlustig geht, die dem Versicherer bei Vertragsabschluss vorsätzlich verschwiegen worden sind, dann gibt es keinen müden Cent.

Hilfe vom seriösen unabhängigen Finanzmakler

Wer wohl oder übel die Existenz von Vorerkrankungen zugeben müsste, der sollte sich unbedingt von einem unabhängigen Finanzmakler eingehend beraten lassen. Denn der kann dann so genannte „Risikoanfragen“ an die Versicherungsgesellschaften stellen. Dadurch kann die Chance, trotz kleinerer Krankenakten einen wasserdichten Versicherungsschutz zu bekommen, deutlich steigen. Umgekehrt weiß der Finanzmakler aber auch sehr genau, welche schwarzen Schafe in der Branche man auf der Suche nach einer Berufsunfähigkeitsversicherung dringend meiden sollte. So erhält man als Kunde in doppelter Hinsicht die notwendige Sicherheit.

Fazit

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt mit Abstand zu den wichtigsten Absicherungsformen. Darum ist das Hinzuziehen eines unabhängigen Maklers kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Nur der kann nämlich die passenden Versicherungsgesellschaften ermitteln, und zielorientiert kontaktieren. Und wenn es persönliche Risikokonstellationen gab oder gibt – immer genau bei der Wahrheit bleiben. Denn nur dann, wenn man korrekte und deutliche Angaben gemacht hat, kann die BU-Police wirklich eine zuverlässige finanzielle Absicherung sein.

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